Testbericht Acer Liquidmini im Test
- Testbericht
- Datenblatt
Acer Liquidmini
- Hersteller
- Acer
- UVP
- 199 €
- Wertung
- 343.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.5
Wer sich ein Smartphone für 250 Euro kauft, muss Kompromisse eingehen. Zum Beispiel bei der Gehäusequalität. Das Acer Liquidmini wirkt auf den ersten Blick überraschend solide verarbeitet, fängt allerdings schon beim ersten Zugriff ordentlich an zu knarzen. Mittelstarker Druck reicht bereits aus, und das Gehäuse quietscht und stöhnt wie ein Weltmeister.
Davon abgesehen liegt das Acer Liquidmini ganz gut in der Hand: Die Smiley-ähnlich geschwungene Ober- und Unterseite und die sauber abgerundeten Kanten verleihen ihm eine angenehme Haptik.
Deutlich enger geht es zu, sobald auf dem Display des Acer Liquidmini die Qwertz-Tastatur für die Texteingabe eingeblendet ist. Egal ob im Hoch- oder Querformat: Die am häufigsten verwendete Taste ist Backspace für die Korrektur der Fehleingaben. Letztere unterlaufen einem ab und an auch bei schnellen Tippgesten im Menü, sodass falsche Einträge aufgerufen und ungewollte Befehle ausgeführt werden.
Etwas schwach auf der Brust
Kompromisslos zeigt sich hingegen das Betriebssystem: Android kommt mit voller Software-Ausstattung und direkter Anbindung an den Android Market in der Version 2.2 Froyo; darübergestülpt ist die herstellereigene Benutzeroberfläche Acer UI 4.0 Lite.
Der Unterschied zu Android in Reinform? Acer UI organisiert sowohl die eigenen als auch die Android-typischen Widgets, Programmverknüpfungen und die Statusleiste in einer Art Ebenen-Ansicht. Über Sinn und Unsinn dieser Philosophie darf gestritten werden, wem das Acer UI zu undurchsichtig ist, kann es immerhin abschalten.
Wer sich langsam an die Smartphone-Welt herantasten möchte, bekommt mit dem Liquidmini ein anständiges Einsteigergerät für kleines Geld an die Hand – jedoch nicht ohne Kompromisse.
Alle Daten und Testergebnisse zum Acer Liquidmini