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Testbericht

Archos 80 G9 Turbo im Test

Archos 80 G9 Turbo
Labortest
69,4 %
Zuletzt aktualisiert: 25.10.2014
Archos 80 G9 Turbo (3G)
Tablets
Pro
  • Mobilfunk per 3G-Stick nachrüstbar
  • Android 4.0
  • gute Ausdauer
  • spielt Full-HD-Videos
Contra
  • schwaches Display
Fazit

Das 80 G9 Turbo Tablet ist auf Multimedia getrimmt, das schwache Display ist jedoch ein echtes Manko.

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Das 80 G9 Turbo Tablet ist von Kopf bis Fuß auf Multimedia eingestellt. Das schwache Display entpuppt sich jedoch als echtes Manko.

Mit der G9-Serie bietet Archos insgesamt sechs interessante Tablets mit 8 und 10,1 Zoll Displaydiagonale sowie Speicherkapazitäten von 8 bis 250 GB. connect hat das 80 G9 Turbo mit 16 GB für 280 Euro samt 3G-Stick für 50 Euro zum Test geladen und war gespannt, was das Low-Budget-Tablet auf die Reihe bekommt.

Gehäuse und Verarbeitung

Das Gehäuse ist recht stabil, nervende Knarzgeräusche gibt das Archos 80 G9 Turbo erst bei festem Druck von sich. Clever: Auf der Rückseite des kompakten und 465 Gramm leichten Tablets lässt sich ein kleiner Fuß ausklappen. So findet das 80 G9 auch auf dem Schreib- oder Nachttisch einen sicheren Stand. Ist die Stütze eingeklappt, sorgen vier kleine Gummifüße für rutschfesten Halt, etwa auf dem vibrierenden Tisch eines ICE der Deutschen Bahn. Auch Kratzer auf dem heimischen Wohnzimmertisch können so vermieden werden.

Der optionale 3G-Stick für 50 Euro passt perfekt in die Aussparung auf der Rückseite. Alternativ funktioniert das UMTS-Modem auch mit jedem Note- oder  Netbook.
Der optionale 3G-Stick für 50 Euro passt perfekt in die Aussparung auf der Rückseite. Alternativ funktioniert das UMTS-Modem auch mit jedem Note- oder Netbook. ©

Auf der Rückseite findet sich ein USB-Slot für den optionalen 3G-Stick, der perfekt in das Tablet integriert werden kann. In dieser Variante hat das Archos dann mit HSPA und n-WLAN richtig schnelle Datenverbindungen zu bieten.

Kaufberatung: Worauf Sie beim Kauf eines Tablets achten müssen

Ausstattung und Multimedia

Doch nicht nur bei solchen Details kann das Archos 80 G9 Turbo punkten, auch die verbaute Technik ist nicht von schlechten Eltern. Der Dual-Core-Prozessor OMAP 4460 mit 1,5 GHz aus dem Hause Texas Instruments sorgt für die verzögerungsfreie Bedienung des Android-4.0-Modells, das komplett auf die originale Google-Optik setzt.

Archos 80 G9 Turbo

Archos 80 G9 Turbo

Das Archos 80 G9 Turbo bietet ein 8-Zoll-Display aus 1024 x 768 Pixel.

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Die Full-HD-Videowiedergabe ist dank der potenten Hardware ebenfalls kein Problem für das Archos, das die Inhalte zudem über eine Mini-HDMI-Buchse an den heimischen Beamer oder Flatscreen weitergeben kann. Für Medien jeglicher Art stehen dem Nutzer über 13 GB zur Verfügung, die sich per Micro-SD-Slot erweitern lassen.

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Neben den Android-Playern für Musik und Video gibt Archos dem 80 G9 Turbo zusätzlich eigene Versionen mit, die einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen. So bieten die Player etwa Netzwerkzugriff. Als Highlight gibt es noch eine Medienserver-Funktion und eine Fernbedienung für Archos-Geräte per WLAN.

Nur bei zentraler Draufsicht ist die Displaydarstellung gut.
Nur bei zentraler Draufsicht ist die Displaydarstellung gut.

Display- und Ausdauermessungen

So weit, so gut. Enttäuschend ist dagegen das 8-Zoll-Display im 4:3-Format. Die Auflösung liegt bei klassenüblichen 1024 x 768 Pixeln, die Helligkeit liegt bei eher mauen 209 cd/m2 und der Kontrast bei schwachen 1:83.

Hier wurde also eindeutig der Rotstift angesetzt, wie auch die Blickwinkelmessungen bestätigen. Diese Scharte kann auch die flinke Reaktion des Touchscreens auf Eingaben nicht mehr ausmerzen. Sehr gut verlief die Ausdauermessung: Die Laufleistung von 8:20 Stunden im Mischbetrieb ist top.

 
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Inhalt
  1. Archos 80 G9 Turbo im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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