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Neue Gaming-CPU von AMD

AMD Ryzen 7 9850X3D: Starttermin und Preis bekannt

AMD hat den Marktstart und die Preisempfehlung für den Ryzen 7 9850X3D offiziell bestätigt. Der neue Prozessor richtet sich vor allem an Spieler und folgt auf den Ryzen 7 9800X3D. Mit höherem Boost-Takt und 3D-V-Cache soll das Modell die eigene Gaming-Position weiter ausbauen.

Der neue Gaming-König unter den CPUs: der Ryzen 7 9850X3D.
Der neue Gaming-König unter den CPUs: der Ryzen 7 9850X3D.
© AMD, via X

Nach Angaben des Herstellers wird der AMD Ryzen 7 9850X3D ab dem 29. Januar 2026 weltweit erhältlich sein. AMD hatte den Prozessor bereits zur CES 2026 vorgestellt, sich zu Preis und Verfügbarkeit bislang jedoch nicht konkret geäußert. Mit der offiziellen Ankündigung beendet der Chiphersteller ...

Nach Angaben des Herstellers wird der AMD Ryzen 7 9850X3D ab dem 29. Januar 2026 weltweit erhältlich sein. AMD hatte den Prozessor bereits zur CES 2026 vorgestellt, sich zu Preis und Verfügbarkeit bislang jedoch nicht konkret geäußert. Mit der offiziellen Ankündigung beendet der Chiphersteller nun die zuvor kursierenden Spekulationen.

Für den US-Markt nennt AMD eine unverbindliche Preisempfehlung von 499 US-Dollar. Damit liegt der Einstiegspreis 20 US-Dollar über dem des Vorgängers Ryzen 7 9800X3D. Eine offizielle Euro-UVP liegt bisher nicht vor. Da der 9800X3D in Deutschland mit 529 Euro startete, könnte sich der Preis des neuen Modells laut Markteinschätzungen im Bereich von rund 550 Euro bewegen.

Bekannte Ausstattung mit höherem Boost-Takt

An der grundlegenden Ausstattung ändert sich im Vergleich zum Vorgänger wenig. Der Ryzen 7 9850X3D setzt weiterhin auf acht Kerne und 16 Threads. Auch die TDP bleibt mit 120 Watt unverändert. Beim Cache nennt AMD erneut insgesamt 104 MB, bestehend aus 96 MB L3-Cache und 8 MB L2-Cache.

Der wichtigste technische Unterschied betrifft den Takt. Laut Hersteller erreicht der neue Prozessor einen Boost von bis zu 5,6 GHz. Beim Ryzen 7 9800X3D lag dieser Wert noch bei 5,2 GHz. Der Basistakt bleibt mit 4,7 GHz identisch. AMD zufolge soll sich der höhere Boost vor allem in Szenarien auszahlen, in denen die reine Taktfrequenz eine größere Rolle spielt als die Cache-Größe.

Fokus auf Effizienz und Gaming-Leistung

AMD betont zudem Vorteile bei der Speicherabhängigkeit. Dank der zweiten Generation des 3D-V-Cache soll die Gaming-Leistung weniger stark vom eingesetzten DDR5-Arbeitsspeicher abhängen. Nach Angaben des Herstellers habe der Leistungsunterschied zwischen DDR5-4800 und DDR5-6000 in über 30 getesteten Spielen unter einem Prozent gelegen.

Im direkten Vergleich mit Intels aktuellem Spitzenmodell gibt sich AMD ebenfalls selbstbewusst. Der Ryzen 7 9850X3D soll im Durchschnitt rund 27 Prozent schneller sein als der Intel Core Ultra 9 285K. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben, die unabhängig überprüft werden müssen.

Offene Fragen zur Verfügbarkeit

Unklar bleibt weiterhin, ob und wann weitere X3D-Modelle folgen. Zu einem in Gerüchten genannten Ryzen 9 9950X3D mit erweitertem 3D-V-Cache machte AMD bislang keine Angaben. Der Fokus liegt derzeit offenbar ausschließlich auf dem Achtkern-Modell.

Für potenzielle Käufer dürfte zudem die Verfügbarkeit entscheidend sein. Der Ryzen 7 9800X3D war zum Marktstart längere Zeit nur eingeschränkt oder zu erhöhten Preisen verfügbar. Ob AMD zum Verkaufsstart des 9850X3D ausreichende Stückzahlen bereitstellen kann, bleibt abzuwarten.

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Autor: Leif Bärler • 23.1.2026

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