SpO2-Sensor aktiviert

Fitbit: Sportuhren und Tracker können jetzt vor Schlafapnoe warnen

Die Messung der Sauerstoffsättigung im Blut kann auf gefährliche Atemaussetzer hinweisen. Lesen Sie, welche Fitbit-Wearables eine neue Funktion unterstützen, die vor diesem Problem warnt.

© Screen WMP

Neu bei Fitbit: Die Messung der voraussichtlichen Sauerstoffabweichung im Blut.

Die Fitbit-Wearables Versa 2, Versa, Versa Lite, Ionic und Charge 3 geben neuerdings auch Auskunft über die Sauerstoffsättigung des Blutes. Die liegt normalerweise bei 95 bis 100 Prozent. Doch wenn man weniger atmet, sinkt der prozentuale Anteil. Daher kann der Wert ein Hinweis auf eine Schlafapnoe sein – auf gefährliche Atemaussetzer im Schlaf.

Die Betroffenen schlafen schlecht und sind in der Folge tagsüber müde und erschöpft. Eine Schlafapnoe kann aber auch ernsthafte Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder den plötzlichen Herztod nach sich ziehen.

Hinweis auf Atemaussetzer im Schlaf

Fitbit weist neuerdings auf mögliche nächtliche Atemstörungen hin. Dazu wurde der relative SpO2-Sensor in den genannten Wearables aktiviert, der rotes und infrarotes Licht auf die Haut strahlt. Sauerstoffreiches Blut ist laut Fitbit rot und wirft mehr rotes Licht zurück, sauerstoffarmes Blut ist dagegen bläulich-rot und reflektiert mehr infrarotes Licht. Da diese Messung bei zu viel Bewegung behindert wird, erfolgt sie bei Fitbit während des Schlafs.

Die Ergebnisse finden Fitbit-Nutzer entsprechend in der App im Bereich "Schlafindex". Schaut man sich die Schlafauswertung der Nacht an und scrollt ein Stück nach unten, erscheint neuerdings auch die "voraussichtliche Sauerstoffabweichung" als Diagramm. Ist die Linie im grünen Bereich, ist alles in Ordnung, höhere Abweichungen werden mit oranger Farbe signalisiert. Häufen sich große Schwankungen, sollte man einen Arzt aufsuchen.

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