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Instagram führt Empfehlungen im Feed ein

Nutzer werden in ihrem Instagram-Feed bald nicht nur die Fotos ihrer Freunde sehen, sondern auch zusätzliche Empfehlungen anderer Personen. Instagram rollt die Funktion ab sofort aus.

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Bislang sahen Instagram-Nutzer in Ihrem Bilderfeed hauptsächlich Fotos von Personen, denen sie aktiv folgen. In Zukunft sollen dort auch empfohlene Posts anderer Nutzer angezeigt werden. Instagram hatte die Funktion "Recommended for You" in den letzten Wochen bereits getestet. Ab sofort werden die Empfehlungen an alle Nutzer ausgerollt, wie Techcrunch berichtet.

Die Posts der eigenen Freunde sollen dabei nicht verschwinden oder in den Hintergrund rücken. Wie Instagram gegenüber Techcrunch bestätigt hat, sollen die Empfehlungen in einer klar markierten Sektion angezeigt werden, nachdem der Nutzer alle aktuellen Posts in seinem Feed gesehen hat. Es handelt sich bei den Vorschlägen um drei bis fünf Posts, die auf Basis von Bildern ausgewählt wurden, die Freunde des Nutzers mit "gefällt mir" markiert haben.

Bislang konnten Nutzer im Bereich "Following" bereits sehen, welche Posts ihren Freunden gefallen. Unter "Explore" gibt es weitere Vorschläge oder die Möglichkeit nach Stichworten zu suchen. In Zukunft zeigt Instagram also auch direkt im Newsfeed Bilder von Accounts an, denen man selbst noch nicht folgt. So sollen Nutzer wohl auf andere Accounts aufmerksam werden, denen sie eventuell auch folgen wollen.

Empfehlungen kann man nicht abstellen

Einen weiteren Ansatz, um den Nutzern mehr Inhalte anzuzeigen, verfolgt Instagram mit der ebenfalls kürzlich vorgestellten Funktion, Hashtags zu folgen. Somit kann man jetzt auch bestimmten Themen folgen, nicht nur einzelnen Accounts oder Personen. Die Hashtags muss man allerdings explizit abonnieren. Im Gegensatz dazu wird man die Empfehlungen nicht dauerhaft abstellen können. Wie Instagram in seinem Hilfebereich erklärt, kann man sie aber zumindest temporär verbergen, indem man auf das Menü (drei Punkte) über dem Post tippt.

Ob die Empfehlungen auch schon an Nutzer in Deutschland ausgerollt werden, ist bislang nicht bekannt. Zumindest ist der entsprechende Eintrag im Hilfebereich noch nicht in deutscher Sprache zu finden.

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