Infinity Flex Display

Samsung zeigt faltbares Smartphone und One UI

Auf seiner Entwicklerkonferenz hat Samsung einen Prototyp seines faltbaren Smartphones gezeigt. Zusammen mit dem Infinity Flex Display hat Samsung auch die neue Benutzeroberfläche One UI vorgestellt.

© Samsung

Samsung hat auf seiner Entwicklerkonferenz den Prototyp eines faltbaren Smartphones mit dem neuen Infinity Flex Display vorgestellt.

Das lange erwartete faltbare Smartphone Galaxy F war auf der Samsung Developers Conference am Mittwoch in San Francisco zwar noch nicht direkt zu sehen, aber immerhin einen Prototyp hatte Samsung auf der Bühne dabei. Das faltbare Infinity Flex Display steckte in einem Gehäuse, das das finale Design des Smartphones verbergen sollte.

Der Prototyp besteht aus zwei Displays. Das Außendisplay ist im zusammengeklappten Zustand aktiv und hat den Formfaktor eines Smartphones. Wenn man das Gerät aufklappt, kommt das faltbare Innendisplay zum Vorschein, das mit einer Diagonalen von 7,3 Zoll eher einem kleinen Tablet ähnelt.

Um das faltbare Infinity Flex Display zu realisieren, hat Samsung neue Materialien entwickelt. Anstelle von Glas schützt eine flexible Polymerschicht das Display. Ein spezieller Kleber, der das ständige Auf- und Zuklappen überstehen soll, verbindet die einzelnen Komponenten. Außerdem hat Samsung einen besonders dünnen Polarisator entwickelt, um das Display möglichst dünn zu halten.

Neue Benutzeroberfläche One UI

Zusammen mit dem faltbaren Display hat Samsung auch die neue Benutzeroberfläche One UI vorgestellt. Auf dem faltbaren Smartphone soll sie dafür sorgen, dass Inhalte nahtlos von einem auf das andere Display übertragen werden. Wenn man das Smartphone aufklappt, kann man die auf dem kleinen Display laufende App direkt auf dem großen Bildschirm weiter nutzen. Außerdem ist ein Multitasking mit bis zu drei geöffneten Apps auf dem Innendisplay möglich.

One UI soll aber auch auf anderen Samsung-Smartphones verfügbar sein. Ein Beta-Programm dafür, das auch in Deutschland zugänglich sein wird, startet demnächst. Die Benutzeroberfläche soll wichtige Inhalte in der unteren Hälfte des Bildschirms vorhalten und so die Bedienung mit einer Hand einfacher machen. Das minimalistische Design soll außerdem Ablenkungen vermeiden.

Einen genauen Fahrplan, wann tatsächlich ein faltbares Smartphone von Samsung auf den Markt kommt, gibt es noch nicht. Die Massenproduktion der faltbaren Displays soll aber in den kommenden Monaten starten. App-Entwickler sollen inzwischen über einen Emulator die Möglichkeit bekommen, den neuen Formfaktor eines Falt-Smartphones zu testen und ihre Apps darauf abzustimmen. Google hat ebenfalls angekündigt, die Unterstützung für Falt-Smartphones in die nächste Android-Version aufzunehmen.

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