Testbericht

Becker Ready Talk V2 im Test

22.12.2011 von Sebastian Stoll

Für 150 Euro schickt Becker mit dem Ready Talk V2 ein gut ausgestattetes Navi ins Rennen, das sogar mit Sprachsteuerung aufwarten kann.

ca. 1:35 Min
Testbericht
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  1. Becker Ready Talk V2 im Test
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  3. Wertung
Becker Ready Talk V2
Becker Ready Talk V2
© Hersteller

Pro

  • gut funktionierende Sprachsteuerung
  • Bedienung geht zügig von der Hand
  • Bluetooth-Freisprechanlage

Contra

  • nur 19 europäische Länder

Das Ready 43 Talk V2 mit 4,3-Zoll-Touchscreen setzt in puncto Ausstattung andere Schwerpunkte als der große Bruder Ready 50: Es birgt eine gut funktionierende Sprachsteuerung und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung unter der Haube. Dafür umfasst das Kartenmaterial lediglich 19 europäische Länder, während das Ready 50 in 40 Ländern zu Hause ist.

Ansprechpartner

Der Erstkontakt zwischen Nutzer und Ready Talk V2 ist positiv. Das Gehäuse ist sehr wertig verarbeitet - sogar ein wenig besser als das des teureren Schwestermodells. Obgleich auf dem Ready Talk V2 eine ältere Softwareversion werkelt, geht die Bedienung zügig von der Hand. Im Vergleich zum Ready 50 reagiert es jedoch ein wenig träger auf Eingaben. Eine praktische Funktion ist die Sprachsteuerung, mit der sich - ein wenig Übung vorausgesetzt - Ziele zuverlässig per Sprachbefehl eingeben lassen. Und wer keine Freisprecheinrichtung im Auto hat, kann sein Bluetooth-Handy mit dem Ready Talk V2 koppeln und über dessen Lautsprecher plaudern - im Test klappte dies ganz ordentlich.

Eine Frage des Blickwinkels

Hat man das Ziel per Sprachbefehl oder manuell erfolgreich eingegeben, findet man sich auf der Kartenansicht wieder. Diese ist - je nach Situation - mal mehr, mal weniger übersichtlich. Gut ist die Darstellung dann, wenn man außerorts fernab von Abzweigungen oder Abbiegungen unterwegs ist. Unübersichtlich wird's auf Stadtautobahnen: Hier versperren Signposts, Fahrspurassistent und diverse Infofelder die Sicht hin und wieder so stark, dass man die vorausliegende Abzweigung nicht mehr erkennen kann. Becker sollte seinen Softwarelieferanten iGo endlich in die Pflicht nehmen und nachbessern lassen. Auch der Blickwinkel auf die Karte ist in der 3-D-Ansicht nicht immer gelungen: teilweise ist er zu steil oder - speziell bei hügeligem Gelände - zu flach, was die Sicht in beiden Fällen einschränkt.

Diese Schwächen verzeiht man dem Ready Talk V2 jedoch, da die Qualität der Routen durch die Bank überzeugt und die zeitlich gut gesetzten Sprachansagen den Fahrer zuverlässig ans Ziel bringen, ohne dass der oft auf das überfrachtetet Display schauen muss.

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