Massagekissen mit Wärme

Flowlife Flowpillow Heat: Mobiles Massagekissen im Praxistest

Das mobile Massagekissen Flowpillow Heat massiert nicht nur, sondern liefert auf Wunsch auch Wärme dazu. Wir haben den Massageallrounder in der Praxis getestet.

Flowlife Flowpillow Heat

© WEKA Media Publishing GmbH

Kabellos dank Akkubetrieb: Das Flowlife Flowpillow Massagekissen liefert Massagen inklusive Infrarot-Wärme.

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EUR 129,90

Pro

  • Integrierter Akku, kabellos einsetzbar
  • Flexibel einsetzbar dank Form (Rücken, Nacken, Beine etc.)
  • Infrarot-Wärmefunktion
  • Autostopp nach 15 Minuten
  • 3 Geschwindigkeiten und Intensitäten

Contra

  • Überzug nicht waschbar
  • Ladekabel nicht im Überzug verstaubar
  • Keine deutsche Gebrauchsanleitung
Hervorragend

Massagen sind wohltuend für verspannte Muskelpartien. Damit man sich auch zwischendurch selbst eine Massage verabreichen kann, hat die schwedische Firma Flowlife das "Flowpillow Heat" auf den Markt gebracht, ein Massagekissen, das dank Akku vielseitig und flexibel einsetzbar ist. Wir haben das Kissen in der Praxis getestet.

Funktionen des Flowlife Flowpillow

Das ergonomisch geformte Kissen lässt sich an ganz unterschiedlichen Körperpartien einsetzen und bietet drei verschiedene Geschwindigkeitsstufen: eine langsame Trigger-Point-Massage gegen tiefsitzende Verspannungen, mittlere Geschwindigkeit für eine normale Massage und eine schnelle Stufe, die zum Beispiel nach dem Sport zur Entspannung eingesetzt werden kann.

Dazu lässt sich  Wärme via Infrarot per Knopfdruck zuschalten, was die Durchblutung des zu behandelnden Bereichs zusätzlich fördern soll. 

Flowpillow Heat ist mit einem Akku ausgestattet, der, einmal aufgeladen, für mehrere Massagedurchgänge sorgt. Da die einzelnen Massagen im Kissen auf 15 Minuten begrenzt sind, reicht eine Akkuladung also für bis zu 8 Massagedurchgänge, je nach Geschwindigkeit und Einsatz der Wärmefunktion. Aufgeladen ist der Akku innerhalb von 2 Stunden. 

Akku-Massagekissen Flowpillow Heat

© WEKA MEDIA PUBLISHING

Das Flowpillow in Frontansicht. Bei Betrieb leuchten die Massageelemente rot.

Design und Optik von Flowpillow Heat

Schon auf den ersten Blick sieht das Massagekissen recht gut und sehr hochwertig aus, was sich beim genaueren Betrachten auch bestätigt. Der Überzug (Schwarz, matte, griffige Haptik, mit Mesh-Gewebe über den Massageelementen) ist sauber verarbeitet, das Kissen fühlt sich insgesamt stabil, robust und dennoch bequem an.

Um das Kissen zu befestigen, etwa an einer Stuhllehne für eine Rückenmassage, ist ein Klettband zur Befestigung an der Rückseite angebracht. Auf diese Weise kann man sich auch im Büro 15-Minuten-Massagen gönnen.

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Für die Massageeinstellungen selbst sind lediglich zwei Druckknöpfe angebracht, ein Schalter zum Einschalten und für die Wärmefunktion, einer für Geschwindigkeitswahl.  Dazu befindet sich noch ein Kabelanschluss für das Kabel des Netzteils an der Rückseite des Kissens.  

Flowlife Flowpillow Heat Massagekissen

© WEKA MEDIA PUBLISHING

An der Rückseite des Flowpillow befindet sich ein Klettgurt, mit dem das Kissen an einer Stuhllehne befestigt werden kann.

Handhabung

Die Handhabung, also die Inbetriebnahme und Verwendung des Kissens ist simpel. Einschaltknopf drücken, und schon bewegen sich die Massagekugeln. Schön dabei ist, dass man durch den kabellosen Betrieb sehr flexibel ist und nie ein Stromkabel stört. Im Liegen lassen sich Beine oder auch der Nacken massieren. Im Sitzen findet eine Rückenmassage im Bereich der Wahl statt.

Die Massage selbst ist je nach Geschwindigkeitsstufe durchaus intensiv. Gerade die langsame Stufe, die mehr in die Tiefe geht, kann hier durchaus auch schmerzhaft sein bei härteren Verspannungen. 

Als sehr angenehm wurde von allen Testern die Infrarot-Wärme empfunden. Nur spürbar auf dem Körper, die Umgebung bleibt kühl, und als Entspannungsextra bei der Massage sehr angenehm.

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Eine Massage ist nach 15 Minuten vorüber. Das Massagekissen stoppt von selbst. Während der Massage  fiel nur etwas negativ auf, dass die Massageelemente immer ruckartig in die Gegenrichtung wechseln. Das empfanden einige Tester als etwas irritierend im Kopf, der Massage selbst tut das keinen Abbruch. Sie ist effektiv und hilft sowohl, Verspannungen zu lindern, also auch beim Entspannen.

Kritikpunkte

Insgesamt arbeitet das Flowpillow zuverlässig und tut gut. Allerdings gibt es kleine Kritikpunkte:

Das Kabel zum Aufladen des Akkus per Netzteil hängt in der Mitte der Rückseite aus dem Kissen. Das ist zwar absolut nicht hinderlich und der Massagefunktion abträglich, birgt aber die Gefahr, dass das Kabel beschädigt werden könnte, weil kein Platz innerhalb der Hülle zum Verstauen vorgesehen ist.

Die Außenhülle ist mit einem Reißverschluß ausgestattet. Wer den Eindruck hat, dass die Hülle damit abgenommen und gereinigt werden kann, wird beim Öffnen des Reißverschlusses eines Besseren belehrt. Zum Beispiel für die beiden Bedienköpfe ist die Elektronik am Überzug befestigt. Waschgang oder nasses Reinigen ist damit nicht drin. Lediglich die Oberfläche lässt sich  abwischen. Eine Benutzung auf nackter Haut ist damit eigentlich recht unhygienisch. 

Die Sensitivität der Bedienknöpfe wurde als nicht gerade leicht empfunden: Man muss kräftig und lange drücken, ein kurzes, leichtes  Antippen eines Buttons genügt nicht. Das liegt daran, dass das Innenleben auch etwas nachgibt. Wer das weiß, kann sich darauf einstellen.

Zum Schluß noch ein Kritikpunkt: Unserem Exemplar lag eine kurze Gebrauchsanweisung bei, allerdings auf Schwedisch. Zwar ist das Kissen recht schnell eingestellt und dann intuitiv bedienbar, ein Faltblatt in Deutsch wäre aber schön, zumal das Massagekissen von Flowlife mit 129,90 nicht gerade ein Schnäppchen ist.

Fazit

Das Flowpillow Heat von Flowlife lässt sich dank Akku sehr flexibel und vielseitig einsetzen. Die drei Geschwindigkeitsstufen plus die zuschaltbare Infrarot-Wärme machen das Kissen zu einem Allrounder, Entspannungsmassagen sind damit ebenso möglich wie Behandlungen von Verspannungen und Muskelmassagen nach dem Sport. Insgesamt ein zwar nicht günstiges, aber tolles Massagegerät, das nur minimale Schwächen im Drumherum, nicht in der Funktionalität zeigt. 

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