Schnurlose IP-Telefone

Gigaset C570 HX im Test

Das Mittelklasse-Modell Gigaset C570 HX ähnelt technisch dem "Mehr-Generationen- Telefon" E370HX, ist in Design und Software aber für jüngere Nutzer ausgelegt. Hier unser Test.

© Gigaset

Jüngerer Verwandter: Vom Schwestermodell E370 HX unterscheidet sich das C570 HX in Farbgebung und Menüführung.

EUR 41,38

Pro

  • elegantes und ergonomisches Gehäusedesign
  • große, beleuchtete Tastatur
  • kontrastreiches und hochauflösendes Farbdisplay
  • für die Preisklasse vergleichsweise großer Funktionsumfang
  • Menüführung in 26 Sprachen
  • Nachrichten-Taste blinkt bei neuen Anrufen
  • gute und umfangreiche Unterstützung von VoIP-Routern
  • sehr gute Akustik, gute Standby und Gesprächszeiten

Contra

  • SOS-Funktion und Akustik-Profile dem E370 HX vorbehalten

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (431 von 500 Punkten)
86,0%

Vergleicht man das von Gigaset in der Mittelklasse positionierte Modell C570 HX mit dem von connect getesteten "Mehr- Generationen-Telefon" E370 HX, fallen viele Gemeinsamkeiten auf: Die Gehäuse sind trotz unterschiedlicher Farbgebung fast identisch, und auch die Hardware-Funktionen ähneln sich so deutlich, dass der Verdacht naheliegt, der Hersteller differenziere diese beiden Modelle vor allem in der Software-Ausstattung. 

Während das E-Modell sich mit SOS-Funktion, optimierten Akustik-Profilen und vergrößerter Menüdarstellung nicht zuletzt als Senioren-Telefon empfiehlt, zielt das hier getestete C570 HX eher auf eine jüngere Zielgruppe. Der Kostenpunkt liegt in beiden Fällen bei 50 Euro für das HX-Modell – also die Ausführung, die für den Betrieb an VoIP- und CAT-iq-tauglichen Routern von AVM, Telekom und TP-Link ausgelegt ist.

Die bereits beim E370 HX überzeugenden ergonomischen Vorteile wie die großen, beleuchteten Tasten oder das kontrastreiche Farbdisplay mit 176 x 220 Pixeln und 5,8 Zentimetern Diagonale bietet auch das C570 HX. Unterschiede zeigen sich vor allem in der Menüführung. Sie folgt beim Testkandidaten dem Standard anderer Gigaset-C-Modelle statt der auf erhöhte Lesbarkeit getrimmten Variante im E-Modell.​

Wie schon erwähnt, liest sich die Liste der unterstützten Funktionen bekannt: In 200 Speicherplätzen lassen sich Telefonbucheinträge mit bis zu drei Rufnummern, Geburtstagserinnerung und VIP-Ruftönen zur Kennzeichnung wichtiger Anrufer ablegen. Auch Kalender, Wecker, Timer, Babyphone (akustische Raumüberwachung) und Babyruf (Direktwahl bei Drücken einer beliebigen Taste) sind dabei.

Das im Test überprüfte Zusammenspiel mit den Routern AVM Fritzbox 7580, Telekom Speedport Smart 2 und TP-Link Archer VR2800v klappte problemlos. Hier hat Gigaset offensichtlich viel Arbeit in die Optimierung seiner HX-Modelle gesteckt.

Gute Messwerte im Labor

Der positive Eindruck setzt sich auch im Messlabor fort: Die Klangbewertung liegt minimal über der des vermutlich bauähnlichen E370 HX und erzielt die Wortnote "sehr gut".

Die ermittelte Standby-Zeit ist mit knapp 17 Tagen etwas kürzer als die 20,5 Tage des E370 HX, dafür hält der Akku bei Dauertelefonaten mit 13:39 Stunden etwa eine Stunde länger durch als beim EModell. Auch dies könnte unterschiedlichen Abstimmungen der Software geschuldet sein.

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