Testbericht

Logitech UE Air Speaker im Test

7.8.2012 von Alexandros Mitropoulos

Dass Logitech eigentlich in der Computerwelt zuhause ist merkt man gleich: Auch vom PC aus kann man auf den Logitech UE Air Speaker leicht zugreifen. Ob das auch gut klingt, zeigt der Test.

ca. 1:10 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Logitech UE Air Speaker
Klipsch G-17 Air um 550 EURO
© Hersteller/Archiv

Pro

  • Formschönes Design
  • Entspannter Klang

Contra

  • Leichte Mittenbetonung

Der PC-Profi Logitech kann auch auf zahlreiche Erfolge im Audio-Bereich zurückblicken. Bekanntestes Beispiel ist sicher die Squeezebox-Familie, mit der Musik-Streaming zum reinsten Kinderspiel wird. Aber auch viele eher unscheinbar wirkende PC-Lautsprecher überraschen mit einem exzellenten Preis-/Leistungsverhältnis.

Streaming vom PC via Airplay

Die Verschmelzung der zwei Welten - Streaming und Schallwandler - beschert Apple-Jüngern nun ein kompaktes Allround-System: den Logitech UE Air Speaker. Doch auch PC-Nutzer kommen via iTunes per Knopfdruck in den drahtlosen Musikgenuss. Grundvoraussetzung für Airplay ist ein funktionierendes WLAN-Netzwerk. Bei der Übertragung der Musikdateien findet eine Echtzeit- Konvertierung in das Apple-Lossless- Format statt.

Neigt sich die Akkuladung bei dieser Stromfress-Orgie ihrem Ende zu, kann man seinen iPod getrost auf das frontseitig ausfahrbare, mechanische Dock stecken - und dabei auch gleich Musik hören. Dank LAN-Buchse auf der Rückseite kann der AirSpeaker auch per Kabel mit dem heimischen Netzwerk kommunizieren. Noch einfacher geht es nur über den Miniklinken-Eingang, wo beliebige Hochpegel-Zuspieler andocken können.

Praxis: Lautsprecher richtig aufstellen

Für die Einrichtung der WLAN-Verbindung muss das iOS-Gerät zunächst auf der Docking-Schublade Platz nehmen. Nach dem Download einer kostenlosen App führt das Setup den Nutzer durch die nötigen Schritte - und schon strömen die ersten Töne aus dem UE Air.

Das Spiel des Logitech tönte unaufgeregt mit einer minimalen Tiefmittenbetonung. Etwas bassarm, stellte es Stimmen angenehm direkt, aber andererseits - wohl auch durch Gehäuseresonanzen, die sich in der Labormessung zeigten - etwas nasal verfärbt dar.

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