Ultrabook

Microsoft Surface Laptop 3 im Test

Als Microsoft vor gut zwei Jahren sein Surface-Portfolio um ein Ultrabook im klassischen Clamshell-Format erweiterte, hat es uns beeindruckt. Wie das Microsoft Surface Laptop 3 abschneidet, verraten wir im Test.

© Microsoft

Microsoft Surface Laptop 3

EUR 1101,85

Pro

  • kompaktes, sehr robustes Business-Ultrabook
  • hervorragende Verarbeitung
  • sehr gute System- und Grafikleistung
  • Touchscreen mit Stiftbedienung
  • USB-C- und separater Docking-Anschluss (Surface Connect)
  • ordentliche Akkulaufzeit

Contra

  • wenige Schnittstellen
  • für diese Preisklasse zu kleiner Datenspeicher
  • relativ hoher Preis
87,0%

Als Microsoft vor gut zwei Jahren sein Surface-Portfolio um ein Ultrabook im klassischen Clamshell-Format erweiterte, haben uns dessen Design, Haptik und Verarbeitungsqualität schwer beeindruckt. 

Die Ausstattung des Ultrabooks, das in Business- und Consumer-Varianten erhältlich ist, aber vor allem bei geschäftlichen Nutzern hoch im Kurs steht, sorgte für weniger Begeisterungsstürme – und das gilt auch noch für die aktuelle Modellgeneration.

Der Surface Laptop 3 verfügt nun immerhin über den schmerzlich vermissten USB-C-Anschluss, ansonsten ist die Versorgung mit Schnittstellen weiterhin eher spartanisch: Neben zwei USB-Ports gibt es lediglich noch die obligatorische Audiobuchse und den hauseigenen „Surface Connect“-Anschluss – das war‘s.Insgesamt erinnert die Ausstattung stark an das Surface Pro 7, die Markenverwandtheit kann Microsofts Laptop jedenfalls nicht verleugnen. Hier wie dort arbeiten die gleichen Prozessoreinheiten – wahlweise ein Core i5 oder i7 inklusive Iris-Plus-Grafik von Intel.

Auch beim Display gibt es Parallelen: In beiden Mobilrechnern hat dieses ein Seitenverhältrnis von 3:2. Die Diagonale ist beim Laptop etwas größer, die Auflösung etwas geringer als beim 2-in-1-Kollegen. Interessant dabei ist, dass der Bildschirm nicht nur auf Touch-Eingaben reagiert. Das ist auch bei Notebooks herkömmlicher Bauart keine Sensation mehr. Er lässt sich auch mit dem Surface Pen bedienen, den man gegen Aufpreis dazu bestellen kann – ein im Ultrabook- Segment tatsächlich außergewöhnliches Feature. Es verstärkt den insgesamt positiven Eindruck, den der Klapprechner trotz einzelner Defizite macht.

Dazu tragen neben der angesichts der Kompaktheit erstaunlichen Robustheit des Gehäuses die angenehm tippbare Tastatur und das riesige Touchpad bei, auch den dezenten Lüfter hört man nur im absoluten Lastbetrieb. Die Ausdauer verursacht keine Euphorie, ist mit neun Stunden Laufzeit im typischen Office-Betrieb aber mehr als ausreichend.

Business-Anwendern sei die Anschaffung des Surface Dock empfohlen, das das Ultrabook im Büro mit allen notwendigen Peripheriegeräten verbindet.

Was gibt es sonst noch Neues? Neben der bekannten und getesteten 13,5-Zoll-Version ist der Surface Laptop 3 nun auch mit einer 15- Zoll-Veriante erhältlich. Außerdem ist das Gerät nicht mehr nur mit dem Surface- typischen Alcantara-Tastaturüberzug erhältlich, sondern alternativ auch mit einem kompletten Aluminiumgehäuse. Die Preise variieren zwischen 1449 Euro in der Einstiegskonfiguration und stolzen 2200 Euro für das Topmodell.

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