Testbericht

Philips CD230

16.11.2006 von Redaktion connect und Wolfgang Boos

Das Display sieht mit seinen eckigen Schriftzeichen ziemlich antiquiert aus, und das Telefonbuch ist zu klein. Doch sonst hat Philips beim CD230 nur an unauffälligen Stellen gespart.

ca. 1:00 Min
Testbericht
  1. Philips CD230
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Philips CD230
Philips CD230
© Archiv

Philips tritt mit dem CD230 für rund 40 Euro in der günstigsten Preisklasse an. Das zeigt schon ein Blick aufs Display: Während viele Konkurrenten ihren Geräten ein Punktmatrix-Display spendieren, muten die Holländer der Kundschaft die veraltete Strichmatrix zu. Eckige Zeichen, die sich aus geraden Strichsegmenten zusammensetzen, mögen zwar die Herstellungskosten drücken, erleichtern aber nicht gerade das Ablesen. Der Rotstift regierte auch beim Telefonbuchspeicher, der sich nur 50 Einträge merkt. Eingespart hat Philips zudem die Datumsanzeige: Lediglich die Uhrzeit wird in der Anruferliste vermerkt - das gibt bei mehrtägiger Abwesenheit schnell Rätsel auf. Dafür punktet das CD230 mit einem beleuchteten Ziffernfeld; die darüberliegenden Steuertasten bleiben allerdings dunkel. Lob gibt's auch für die Ergonomie des Hörers, der sich perfekt ans Ohr anschmiegt. Das ist leider nicht selbstverständlich und kann einem schnell die Lust am Telefonieren verderben, da viele Hersteller die Mobilteile mit scharfen Ecken oder undglücklich geformt auf den Markt bringen.

Im Labor profitierte das Philips vom stromsparenden Monochromdisplay: Gut eine Woche blieb es im Standby-Betrieb auf Sendung, bevor es nach der Ladestation piepste. Plaudertaschen müssen sich angesichts der zwölf Stunden Gesprächszeit ebenfalls keinen Zwang antun. Dieser Wert kann sich sehen lassen, wenngleich Ausdauerfanatiker bei der Konkurrenz noch mehr Stehvermögen finden. Alle anderen freuen sich über ein solides, günstiges Telefon.

Die Labormesswerte beziehen sich auf das bauähnliche Schwestermodell mit Anrufbeantworter Philips CD235.

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