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Von Gesundheitsexpertin und TÜV empfohlen

Pollen: So hilft Roborock Allergikern durch den Alltag

Durch den Klimawandel beginnen Pollensaisons früher und dauern länger. Für Allergiker bedeutet das eine dauerhaft höhere Belastung – auch in Innenräumen. Laut Gesundheitsexpertin Charlotte Karlinder kann moderne Reinigungstechnologie helfen, Allergene im Haushalt zu reduzieren.

Die Pollensaison ist im Anmarsch. Was tun?
Die Pollensaison ist im Anmarsch. Was tun?
© tilialucida / stock.adobe.com

Frühere Blütezeiten und verlängerte Pollensaisons werden häufig mit klimatischen Veränderungen in Verbindung gebracht. Laut Gesundheitsexpertin Charlotte Karlinder startet die Pollensaison inzwischen früher und hält länger an als noch vor einigen Jahren. Für viele Betroffene gebe es dadurch...

Frühere Blütezeiten und verlängerte Pollensaisons werden häufig mit klimatischen Veränderungen in Verbindung gebracht. Laut Gesundheitsexpertin Charlotte Karlinder startet die Pollensaison inzwischen früher und hält länger an als noch vor einigen Jahren. Für viele Betroffene gebe es dadurch kaum noch beschwerdefreie Monate.

In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 25 Millionen Menschen von Allergien betroffen. Ein Teil der Belastung entsteht dabei nicht nur im Freien, sondern auch in Innenräumen. Pollen, Tierhaare und Hausstaub können sich besonders am Boden, in Teppichen oder Polstermöbeln ansammeln.

Karlinder zufolge werden diese Partikel durch Bewegung im Alltag – etwa beim Aufräumen oder durch Haustiere – immer wieder aufgewirbelt und gelangen erneut in die Raumluft.

Prävention rückt stärker in den Fokus

In der Allergologie gewinnt die Vorbeugung zunehmend an Bedeutung. Statt ausschließlich Symptome zu behandeln, soll auch die Reduzierung möglicher Auslöser im Alltag helfen.

"Lieber vorbeugen als Taschentücher stapeln", so Karlinder. „Wer regelmäßig reinigt – am besten täglich – hält die Allergenlast konstant niedrig und entlastet damit ganz praktisch die Atemwege. Technik ersetzt natürlich keinen Arzt, aber sie hilft enorm dabei, gesunde Routinen überhaupt durchzuhalten."

Regelmäßige Reinigung kann also dazu beitragen, die Allergenbelastung in Wohnräumen zu verringern. Technik könne dabei unterstützen, entsprechende Routinen einzuhalten. Wichtig seien unter anderem leistungsfähige Filtersysteme und eine möglichst gründliche Bodenreinigung – auch unter Möbeln oder in Ecken.

Charlotte Karlinder erklärt: "Durch die verlängerte Pollensaison und Haustiere ist der Feinstaub Anteil in unseren Wohnungen deutlich erhöht – und landet am Boden. Deshalb empfehle ich, gründlich, regelmäßig und möglichst ohne Chemie zu reinigen – das schont die Atemwege und reduziert parallel Allergene. Ergebnis: eine deutlich bessere Raumluft – und das ist doch die eigentliche Gemütlichkeit."

Als relevante technische Merkmale nennt Karlinder etwa:

  • HEPA-Filter (mindestens H13), die feine Partikel wie Pollen oder Tierhaare binden sollen
  • hohe Saugleistung für tief sitzende Partikel in Teppichen
  • automatische Entleerungssysteme, die Staubkontakt reduzieren sollen
  • Navigationssysteme wie LiDAR für eine systematische Reinigung

"Der kritischste Moment ist oft das Saugen selbst. Ein Gerät ohne gutes Filtersystem bläst feinste Partikel direkt wieder in die Raumluft. Also unbedingt auf HEPA-Filter achten – das ist kein Marketing, das ist ein echter Unterschied." Automatisierte Geräte könnten zudem regelmäßige Reinigungszyklen ermöglichen.

Dampfreinigung als Option für Allergiker

Neben dem klassischen Saugen gilt Dampfreinigung laut Karlinder als mögliche Methode für allergikerfreundliche Haushalte. Dabei wird Wasser erhitzt, um Oberflächen ohne chemische Reinigungsmittel zu säubern.

Nach Angaben des Herstellers Roborock soll der Roborock F25 Ultra mit einer Dampftechnologie arbeiten, die laut TÜV-SÜD-Tests unter Laborbedingungen bis zu 99,99 Prozent der getesteten Bakterien reduzieren konnte. Auch getestete Allergene wie Pollen oder Tierhautschuppen seien weitgehend vom Boden entfernt worden. Die tatsächliche Wirksamkeit kann jedoch von Umgebung und Nutzung abhängen.

Weitere Geräte im Portfolio

Neben dem F25 Ultra nennt Roborock weitere geeignete Modelle aus der Serie. Der Roborock F25 LT soll ebenfalls für Nass- und Trockenreinigung geeignet sein und laut TÜV-SÜD-Tests eine vergleichbare Reduktion von Bakterien erreichen.

Für automatisierte Reinigung im Alltag verweist Roborock zudem auf den Saugroboter Roborock Saros 20. Das Gerät soll mit Navigationssystem, automatisierten Reinigungsplänen und einer hohen Saugleistung arbeiten. Ein höhenverstellbares Fahrwerk soll laut Hersteller das Überfahren von Schwellen oder Teppichen erleichtern.

Teppiche können bis zu 100-mal mehr Feinstaub und Allergene speichern als glatte Böden“, erklärt Gesundheitsexpertin Charlotte Karlinder.

Ergänzend bietet Roborock mit dem Roborock H60 Hub Ultra einen Akkusauger an, der mit Zyklon-Technologie und Filtersystem Partikel aus der Luft filtern soll. Eine automatische Entleerungsstation soll dabei den direkten Kontakt mit Staub reduzieren.

Haushaltshygiene als Teil der Prävention

Neben Technik spielen laut Experten auch einfache Gewohnheiten eine Rolle. Dazu gehören regelmäßiges Staubsaugen, das Waschen von Bettwäsche bei höheren Temperaturen oder angepasstes Lüften – etwa nachts oder nach Regen.

Technische Lösungen könnten diese Routinen unterstützen, ersetzen jedoch keine medizinische Behandlung von Allergien.

Roborock F25 UltraAktion Overlay
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Autor: The-Khoa Nguyen • 12.3.2026

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