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Smarte Beleuchtung

Lepro AI-LED-Streifen S1 im Test

Smarter LED-Lichtstreifen mit integriertem KI-Lichtkonzept, Gesichtserkennung, Sprachsteuerung und Musik-Synchronisation. Hier unser Test.

Autor: Corinna Ingenhaag • 12.3.2026 • ca. 1:25 Min

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Lepro AI-LED-Streifen S1 im Test
Die Lepro-LED-Streifen mit künstlicher Intelligenz gibt es auf der Fünf-Meter- Rolle für rund 28 Euro.
© Lepro
Frag’ die KI

Der smarte Lepro S1 AI MagicColor ist ein fünf Meter langer LED-Streifen mit integrierter KI-Lichtsteuerung. Die künstlich intelligenten Leuchten arbeiten mit der RGBIC-Technologie, mit der einzelne Segmente unabhängig voneinander angesteuert und eingefärbt werden können. So gibt es eine größ...

Der smarte Lepro S1 AI MagicColor ist ein fünf Meter langer LED-Streifen mit integrierter KI-Lichtsteuerung. Die künstlich intelligenten Leuchten arbeiten mit der RGBIC-Technologie, mit der einzelne Segmente unabhängig voneinander angesteuert und eingefärbt werden können. So gibt es eine größere Farbvielfalt als bei RGB. Insgesamt kommen auf den fünf Metern 150 LEDs zum Einsatz.

Lepro AI-LED-Streifen S1 im Test: KI
Dieses Gesicht wünscht sich wohl eine rosa Beleuchtung – die KI weiß Bescheid.
© Lepro

Besonders interessiert hat uns natürlich das Kernstück der Lichtsteuerung: der KI-Lichtdesign-Assistent LightGPM. Dieser basiert auf einem Large Language Model, (kurz: LLM), das nach Herstellerangaben auf den Grundlagen der Farbpsychologie und des Beleuchtungsdesigns trainiert wurde.

Die Intelligenz nutzen wir im Test wie folgt: Wir sprechen die erhellende Idee für unser Beleuchtungskonzept in die Lepro-App, und die KI schlägt dazu passend verschiedene Lichtkonzepte vor. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Ob es eine Spiderman-Illuminierung ist oder wir uns die passende Beleuchtung für eine Yoga-Session wünschen – die KI gibt immer ihr Bestes.

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Die Spracherkennung funktioniert dabei mal besser, mal schlechter. Eingaben, die „starte“ oder „schalte ein“ beinhalten, interpretiert das System nur als Aufforderung, die LEDs anzuschalten. Dass wir die KI aber zum Beispiel darum gebeten hatten, das Licht für einen Filmabend zu optimieren, kam offensichtlich nicht an. Viele andere Eingaben versteht sie aber sehr gut. Die KI-Prompts können schriftlich oder gesprochen übermittelt werden.

Die Idee ist also gut, die KI muss aber noch ein bisschen dazulernen. Außer AI-generierten Szenen lassen sich im DIY-Modus individuelle Lichteffekte erzeugen. Ein weiteres Feature ist die Synchronisierung der Beleuchtung mit Musikrhythmen. Die Farben und Effekte passen sich dynamisch an den Klang und den Beat an. Dazu kann das Mikro am Produkt selbst oder am Smartphone zuhören.

Auch eine Lichtsteuerung per Foto bietet die App. Anhand des Gesichtsausdrucks will sie die Beleuchtung unserer Stimmung anpassen. Bei einem traurigen Gesicht liefert sie blaues Licht. Fröhliche, feiernde Gesichter brachten ein buntes Farbkonzept auf den Leuchtstreifen. Alternativ zur Steuerung via App gibt es eine Kompatibilität zu Amazon Alexa und Google Assistant.

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