HiFi-Rack

Solid Tech Rack of Silence im Test

27.8.2013 von Holger Biermann

Im Grunde die schlüssigste Lösung: Es gibt keine Platten, die Geräte stehen beim Rack of Silence auf X-förmig verschraubten Streben, die zwischen den Alu-Rohren verlaufen.

ca. 0:50 Min
Testbericht
Solid tech Rack of Silence
Solid tech Rack of Silence
© Audio

Pro

  • keine Platten
  • Höhe millimetergenaue einstellbar

Contra

  • nur wenige Geräte passen exakt auf die Abstandshalter

Wo keine Platte ist, kann es keine Resonanzen wegen Mikrofonie und vor allem keinen hitzestau etwa von Röhren-Amps geben. Diese Idee entstammt einem Klassiker von Finite Elemente, aber Solid Tech setzt sie fast noch besser um, weil dank der Gestaltung der Eckrohre (die sich etwa mit Quartzsand füllen lassen) die Ebenen millimetergenau auf die Höhe gesetzt werden können, die der Nutzer gerade braucht.

Solid Tech Rack of Silence
Beim Solid Tech stehen die Geräte nicht auf mitgelieferten Ebenen, sondern nur auf einem "X" aus Holzstreben. Die Abstandshalter (Pfeil) sind verschiebbar, die Gerätefüße aber trifft man so gut wie nie.
© Audio

Die Flexibilität hat ihren Preis: Der Aufbau ist zwar selbsterklärend, aber zeitaufwendig. Auch die Sache ohne Basisplatte hat Tücken. Die Abstandshalter kann man zwar verschieben, aber nur bei wenigen Geräten trifft man exakt die Füße. Sollten diese aber Teil des Gerätekonzepts sein, ist ihre Funktion außer Kraft gesetzt. Das ist schade.

Kaufberatung: HiFi-Racks im Test

Zwar sind nur wenige Gerätefüße gut, aber die Abstandshalter des Solid Tech sind es halt auch nicht - wie die Messungen zeigen. Zusätzliche Dämpfungselemente könnten hier sinnvoll sein. Aber dann stehen die Geräte noch weniger sicher.

Solid tech Rack of Silence
Der CD-Player ist auf dem Solid Tech in den Höhen und im oberen Bassbereich super bedämpft, aber um 300 Hz zeigt sich eine starke Resonanz, die man durchaus hört.
© Screenshot; Audio Magazin

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