Testbericht

Sony Ericsson Z310i

Das stylishe KlappModell lässt vor allem in den bereichen Ausstattung und Handhabung Punkte liegen, kann aber mit einem attraktiven Outfit aufwarten.

Inhalt
  1. Sony Ericsson Z310i
  2. Datenblatt

© Archiv

Sony Ericsson Z310i

Das Klappmodell Z310i für 159 Euro aus dem Hause Sony Ericsson ist in drei trendigen Farben (Schwarz, Pink und Bronze) erhältlich und bietet mit seinem Mix aus verspiegelten und matten Oberflächen echte Eyecatcherqualitäten. Erst recht, wenn sich hinter der Spiegelfläche das kleine Außendisplay und die vier Symbole für SMS-Eingang, verpasste Anrufe, leeren Akku oder Stummschaltung offenbaren.

Effektvolle Optik

Zudem lassen sich diverse Lichteffekte aktivieren, die bei einem eingehenden Anruf die Flanken des Sony Ericsson zum Leuchten bringen; eher konservativ veranlagte User können die Lightshow aber auch abschalten.

Die Menüführung präsentiert sich logisch und durchdacht. Allerdings kann das helle, aber auch blickwinkelempfindliche Display nicht auf ganzer Linie überzeugen; dafür sind die Symbole und Schriften gut an die niedrige Auflösung des Displays mit lediglich 128 x 160 Pixeln angepasst. Kritik muss sich dagegen die Tastatur gefallen lassen, die nur undeutliche Druckpunkte bietet und kaum voneinander abgesetzte Zifferntasten besitzt.

Conncetivity statt Entertainment

Auch die Ausstattung des Triband-Handys kann nur teilweise überzeugen. So hat das Z310i zwar in puncto Connectivity mit Bluetooth, einer Infrarot-Schnittstelle und dem Datenturbo EDGE so einiges zu bieten, doch kommen Entertainment-Freaks nicht auf ihre Kosten. So fehlt etwa ein Musicplayer - eigentlich undenkbar beim Erfinder des Walkman-Handys. Auch Radio oder Wechselspeicherslot glänzen durch Abwesenheit.

Lediglich zwei Java-Spiele und eine VGA-Knipse inklusive Blogging-Funktion sorgen für ein wenig multimedialen Spaß. Zusätzlich hat das Handy nützliche Features wie einen RSS-Reader oder konfigurierbare Profile an Bord.Auch im Labor lieferte das Z310i eine durchwachsene Vorstellung ab.

Kurze Bereitschaftszeit

Die Standby-Zeiten mit neun Tagen im E- und gerade mal etwas über acht Tagen im D-Netz konnten nicht überzeugen und bewegen sich am unteren Ende der Preisklasse. Auch die Gesprächszeit mit etwa vier Stunden in beiden Netzen liegt auf niedrigem Niveau. Dazu gesellt sich eine schwache Performance bei der Sende- und Empfangsqualität. Einziger Lichtblick: Das Z310i bietet eine ausgezeichnete Sprachqualität.

Sony Ericsson Z310i

Sony Ericsson Z310i
Hersteller Sony Ericsson
Preis 109.00 €
Wertung 344.0 Punkte
Testverfahren 0.9

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