Testbericht

stereoplay - Technik im Detail: Faszination Horn

21.1.2009 von Redaktion connect und Wolfram Eifert

Die Kunst besteht darin, alle Bestandteile so aufeinander abzustimmen, das Reflexionen und Resonanzen auf ein Minimum beschränkt bleiben.

ca. 0:50 Min
Testbericht
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Ein höherer Wirkungsgrad mag reizvoll sein, doch umsonst ist er nicht zu haben. Eine einfache, trichterähnliche Schallführung vor einer ansonsten frei schwingenden Membran beeinflusst im Wesentlichen nur das Rundstrahlverhalten.

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Die Skizze verdeutlicht den Aufbau des Horns, dessen nach innen gewölbte Kalottenmembran über einen kleinen Durchlass mit der größeren Schallführung verbunden ist. Einzelheiten will der Hersteller verständlicherweise nicht preisgeben.
© Archiv

Sie lenkt den Schall in eine bestimmte Richtung auf Kosten anderer Bereiche. Der Effekt ist vergleichbar dem einer Taschenlampe mit eingebautem Reflektor. Der Energieverbrauch bleibt unverändert, die Lichtenerige wird lediglich auf eine kleinere Fläche konzentriert.

Wirklich interessant werden Hörner in der Regel erst, wenn ein zweites Element in Form einer Druckkammer hinzukommt. Die muss nicht als solche zu erkennen sein, ist aber häufig als separates Volumen ausgeführt mit zwei Öffnungen. Die eine ist an die Membran gekoppelt, an der anderen schließt der Hornmund an, der die Weiterleitung bewerkstelligt.

Wenn Treiber, Kammervolumen und Dämmung vernünftig abgestimmt sind, erhöht sich die Kopplung. Die Membran bringt die Luft intensiver zum Schwingen, die Schalldruckausbeute verbessert sich um ein Vielfaches.

Die Kunst besteht darin, alle Bestandteile so aufeinander abzustimmen, das Reflexionen und Resonanzen auf ein Minimum beschränkt bleiben. Da die enge Kopplung die Treiber stark belastet, ist deren Qualität gefordert, was sich auch preislich bemerkbar macht.

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