Schnurlose IP-Telefone

DECT-Telefone: Telekom Speedphone 32 im Vergleichstest

© Telekom

Nur wenig Akzente: Vom neuen Farbdisplay macht das Menüdesign nur wenig Gebrauch. Lediglich Hinweise wie hier die Zahl verpasster Anrufe erscheinen in Farbe.

Pro

  • kompatibel mit Telekom Speedports und weiteren VoIP-Routern
  • HD-Voice, Freisprechen
  • große, beleuchtete Tasten
  • Hörgeräte-kompatibel, Headset- Anschluss (3,5-mm-Buchse)
  • Menüführung in Deutsch, Englisch oder Türkisch
  • Babyphone/Raumüberwachung, Geburtstagserinnerungen, Wecker
  • Menüunterstützung für Telefon- Komfortmerkmale (Makeln etc.)
  • Eco-Mode (Strahlungsreduktion)
  • hohe Sprachqualität
  • lange Akkulaufzeit

Contra

  • Anrufbeantworter nur netzbasiert
  • rudimentärer Funktionsumfang

Fazit

connect Test-Urteil: gut (419 von 500 Punkten)

Eine Preisklasse (und somit zehn Euro) oberhalb des links gezeigten Telekom-Bestsellers ordnet sich das Speedphone 32 ein. Seine ergonomisch günstige Bananenform, größere Tasten und ein größeres Gehäuse hat es von seinem Vorgänger Speedphone 31 geerbt. Doch während Letzerer noch mit einer Schwarzweiß- Anzeige bestückt war, bietet das 32er ein Farbdisplay – das mehr oder weniger identisch zu dem des Speedphone 12 zu sein scheint.

Allerdings haben die Telekom-Designer – wie auch beim Speedphone 12 – von der Farboption kaum Gebrauch gemacht. Von gelegentlichen Akzenten abgesehen, verharrt die Menüführung überwiegend in der Schwarzweiß-Welt. Doch immerhin bietet das Farbdisplay hohen Kontrast und feine Pixelauflösung.

Auch mit anderen Routern nutzbar

Für unseren Test haben wir das Speedphone 32 auch an einer Fritzbox 7590 angemeldet, an der es Mehr getan hat sich beim zehn Euro teureren Modell: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Speedphone 31 tritt das Speedphone 32 jetzt mit Farbdisplay an. Telekom Speedphone 32 klaglos funktionierte.

Einzige wesentliche Einschränkung: Da die Telekom konsequent auf ihre netzbasierte Sprachbox setzt, gibt es keine Menüunterstützung für die internen Anrufbeantworter der Fritzbox. Wer sie nutzen will, muss mit schwer zu merkenden Steuer-Codes à la **601 hantieren und ansonsten mit der Sprachmenüführung des AVM-Rufsammlers vorliebnehmen.

© Screenshots / Montage: connect

(links) Nerven nach Vorgabe: Für welche Hinweise die LED blinkt, lässt sich im Menü einstellen. (rechts) International: Alle Telekom-Mobilteile unterstützen Deutsch, Englisch und Türkisch.

Wie beim kleineren Bruder fasst das lokale Telefonbuch des Mobilteils bis zu 100 Einträge à drei Rufnummern, hinzu kommt das zentrale Nummernverzeichnis im Router. Hinter den vier Symboltasten mit Herzchen, Plus, Sternchen und Haus verbergen sich, wie beim Gigaset E720 HX vier frei belegbare Kurzwahltasten.

Zusätzlich zu einem von 22 Klingeltönen werden ankommende Anrufe per Vibration und durch eine blinkende LED signalisiert. Die Anzeige von Rufnummern und Menüpunkten lässt sich auf Wunsch auf größere Schriftgröße umschalten. Alle diese Details summieren sich zu einer in der Praxis noch einmal deutlich verbesserten Handhabung gegenüber dem 12er-Modell.

Und falls die Zielgruppe „Best Ager“ nicht schon anhand des einen oder anderen Features zu erahnen war: Hörgeräte-kompatibel ist der Lautsprecher des Speedphone 32 auch noch. Zudem lässt sich über eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse ein Kabel-Headset anschließen.

© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel connect gut

Natürlich bietet das Speedphone 32 alles, was schon das Speedphone 12 kann. Hinzu kommt eine Lautstärkewippe am Geräterand. Auch die Ergebnisse im Messlabor zeigen die enge Verwandschaft mit dem Speedphone 12:

Die Gesprächszeit des 32ers ist mit 17:47 Stunden sogar auf die Minute gleich, die Standby- Zeit mit knapp 20 Tagen nur etwas kürzer. Und für seine Akustik heimst das Speedphone 32 sogar zwei Punkte mehr ein als das 12er.

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