Ultrabooks und Tablets haben Note- und Netbooks den Rang abgelaufen. Und Apple hat in beiden Vorreiter-Kategorien die Nase vorn: Zum iPad 3 bei den Tablets gesellt sich das Mac Book Pro bei den Ultrabooks. Es lässt mit seiner überragenden Ausstattung die Ultrabook-Konkurrenz weit hinter sich. So viel Hightech, Ergonomie und Glamour haben allerdings auch ihren Preis: Rund 2000Euro werden für das Pro fällig.
Dem gegenüber stehen die lediglich 600 Euro, die Sie für unseren Preistipp aufbringen müssen. Unser Top-5-Ultrabook Acer Aspire TimelineU M5-581TG ist mit 750 Euro aber ebenfalls ein echter Renner.
Preise haben wir bei Amazon und Guenstiger.de ermittelt. Die Angaben dazu finden Sie in der Kurzbeschreibung der Ultrabooks in der Bildergalerie oder bei den vier Kauftipps weiter unten auf der Seite.
Das Mac Book Pro mit 15,4-Zoll-Display ist als einziges Ultrabook mit einem Quad-Core-Prozessor ausgestattet und hebt sich auch im Übrigen deutlich von der Konkurrenz ab – mit überragender Leistung, sehr guter Ausstattung sowie einer guten Handhabung und Ausdauer. Nur der extrem hohe Preis lässt Käufer vor unkontrollierbaren Spontankäufen zurückschrecken.
Ultraflexibel: Ob als Tablet oder als Ultrabook – das Vaio Duo 11 ist ein ultramobiler Begleiter, der sich auch in Sachen Leistung von der starken Seite zeigt. Das Display stellt mit seinen Helligkeitswerten (480 cd/m²) so manchen Konkurrenten in den Schatten. Die Ausstattung ist ebenfalls überdurchschnittlich, die Bedienung top – das Vaio Duo 11 ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
Mobile Business Class: Das macht beim Lifebook U772 den Unterschied. Dafür sorgen nicht zuletzt der Fingerabdruckscanner, die Verschlüsselung Trusted Platform Module (TPM) und der Dock-Anschluss. Was die Mobilität angeht, so sind 1,4 kg Gewicht für eine 14-Zöller ein sehr guter Wert. Der Akku macht auch an einem langen Arbeitstag ebenfalls nicht schlapp: Sechseinhalb Stunden hielt er im Test durch.
So was von federleicht: Mit nur 1,1 kg ist das Portégé Z930-105 ultramobil und die Systemleistung kann sich dennoch sehen lassen, immerhin liegt das superdünne Notebook zusammen mit dem Fujitsu U772 auf Rang drei. Das liegt unter anderem an der gleichen CPU: Core i5-3427U aus Intels vPro-Serie. Aktuell müssen Sie für das Portégé Z930-105 nur noch rund 1000 Euro bezahlen. Die UVP lag im Dezember noch bei 1500 Euro.
Bei der Ausstattung leistet sich das 15,6-Zoll-Ultrabook Acer Aspire Timeline Ultra M5 kaum Lücken, mit der NVIDIA GeForce GT640M ist sogar eine Grafikkarte mit an Bord. Auch ein DVD-Brenner hat in das 21-Millimeter -Gehäuse gepasst, ebenso eine Tastatur mit Nummernblock. Leistung und Ausdauer erwiesen sich im Test als „Sehr gut“. Mit gut 2 Kilogramm ist das Timeline Ultra M5 zwar etwas schwer geraten. Beim Preis von nur 750 Euro stört dies aber wohl kaum einen Käufer.
Und noch ein Ultrabook-Tablet-Hybrid – bei diesem Toshi-Mix funktioniert dies über einen Display-Schiebemechanismus. Das Besondere am Satellite U920t-100 sind Gyrometer und Beschleunigungsmesser – die Sensoren sind für Gamer eine Bereicherung. Hilfreich beim Spielen ist auch das IPS-Display mit Gorilla-Glasabdeckung und die schnelle SSD mit 128 GB. Nach rund 5 Stunden mobilem Hardcore-Einsatz verabschiedet sich der Akku.
Ein gelungenes Ultrabook – mit der Tablet-Nutzung als besonderem Extra: Unser Test bescheinigt dem Yoga 13 eine angemessene Preis-Leistung, alle im Labor gemessenen Werte liegen zudem in einem guten Bereich. Erst über die Touch-Funktion des 13-Zoll-Bildschirms mit ISP und HD-Auflösung (1600 x 900 Pixel) kann sich Windows 8 so richtig entfalten. Überhaupt ist der Bildschirm eine Augenweide mit Outdoor-Tauglichkeit.
Gut bestückt und dennoch besonders günstig: Unser Preisschlager bringt alles mit, was ein Ultrabook im täglichen Einsatz braucht: von der Schnittstellen-Ausstattung mit HDMI und ein Mal USB-2.0 und zwei Mal USB-3.0 über Gigabit-LAN, WLAN und SD-Steckplatz bis zu Bluetooth 4.0 und Grafikkarte mit 2 Gigabyte Videospeicher. Was fehlt, ist eine SSD-Festplatte: So ist das Envy 6-1000sg aber bestens als schmucker Desktop-Ersatz einsetzbar.
Testwertung: gut (392 von 500 Punkten) Preis: ca. 770 Euro bei Guenstiger.de
Schön und gleichzeitig ergonomisch, ein Spagat der – außer bei Apple – nur selten gelingt. HP hat die Meisterleistung beim Envy 14 Spectre vollbracht. Das hochauflösende Display macht zudem mächtig was her, eine weitere Besonderheit ist der NFC-Chip. Handhabung und Leistung sind o.k., Ausstattung und Leistung nur „Befriedigend“. Das schicke Outfit macht vieles Wett: Für 770 Euro ist das Vorzeige-Ultrabook auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
Selten so mobil gewesen wie mit dem Folio 13: Kein anderes Ultrabook im Testfeld hat einen so langen Atem, ganze 7:18 Stunden hielt der Standardakku im Test durch. Business-Nutzer werden das nur 1,8 cm dicke Ultrabook nicht zuletzt Dank des Trusted Platform Module (TPM) zu schätzen wissen, das für mehr Schutz der gespeicherten Daten zuständig ist. Der gute Sound der eingebauten Stereo-Lautsprecher wird Multimedia-Fans beglücken.
Mehr geht nicht auf so wenig Raum: Das neue Retina-Display von Apple stellt mehr Pixel dar, als das menschliche Auge wahrnehmen kann. Die Folge sind gestochen scharfe Bilder mit einer von der Konkurrenz unerreichten Auflösung von 2.880 x 1800 Pixel auf einem brillanten 15,4-Zoll-Bildschirm – ein echter Augenfang. Profitieren dürften davon vor allem Spiele sowie Grafik-Software.
Der Quad-Core-Prozessor Core-i7-3615QM taktet mit satten 2,3 GHz. Exzellente Grafikunterstützung kommt von der NViDIA GeForce GT 650M in Zusammenarbeit mit der integrierten Lösung Intel HD Graphics 4000. Auch beim Arbeitsspeicher von 8 GB schöpft Apple aus dem Vollen.
Und noch ein Superlativ: Die Schnittstelle für den Datenturbo Thunderbolt schafft maximal 5 Gigabyte pro Sekunde, da verblasst auch USB 3.0, das beim Mac Book Pro ebenfalls zwei Mal vorhanden ist. Bei der Verarbeitung gibt sich Apple wie immer keine Blöße. Was fehlt ist ein integrierter DVD-Brenner und vielleicht der ein oder andere Dreh an der Preisschraube: 2000 Euro sind ein stolzer Preis – auch damit ist das Mac Book Pro Spitzenreiter im Testfeld.
Nicht nur der Preis, auch die Leistung stimmt beim Envy 6. Dies betrifft sowohl das Preis-Leistungs-Verhältnis als auch die im Test tatsächliche gemessene Leistung, die mit „Sehr gut“ bewertet wurde. Sehr gute Werte erzielte das HP-Ultrabook auch für seine Ausdauer, der Akku zum Beispiel hielt satte 6:42 Stunden im typischen Nutzungsmix durch.
Die Ausstattung bietet im Großen und Ganzen das bei Ultrabooks übliche: USB 2.0, USB 3.0, HDMI, Gigabit-LAN, nWLAN, Bluetooth 4.0, 4 Gigabyte RAM-Speicher und einen Core-i5-Prozessor sowie eine Grafikkarte AMD Radeon HD 7670M.
Schwachpunkte sind die HDD-Festplatte mit 320 Gigabyte, eine SSD fehlt, sowie die geringe Helligkeit des Displays. 179 cd/m2 sind für ein gutes Bild bei sonniger Umgebung schlicht zu wenig. Unschlagbar ist beim Envy 6-1000sg auf jeden Fall der Preis: 600 Euro für unser Top-3-Ultrabook.
Alternative zum Preistipp: Acer Aspire Timeline Ultra M5-581TG
Außen Ultrabook, innen Notebook: Die gute Ausstattung mit DVD-Brenner, SSD und Grafikkarte NVIDIA GeForce GT640M überzeugt auf allen Ebenen, schlägt sich beim Acer Aspire Timeline Ultra M5 aber auch in den Maßen und im Gewicht nieder. Mit 21 Millimetern gehört es mit zu den dicksten, mit über zwei Kilogramm zu den schwersten Ultrabooks.
Der Akku ist wie bei den meisten Ultrabooks fest verbaut und liefert Power für über sechseinhalb Stunden, ein sehr guter Wert. Bei den Leistungstests bewährte sich der Core-i5-Prozessor, die Leistung des Timeline Ultra M5 kam im Test ebenfalls auf „Sehr gut“.
Bei der üppigen Ausstattung mit kompletter Schnittstellen-Phalanx fällt lediglich das schwache Display mit der nur geringen Helligkeit von 178 cd/m² etwas aus dem Rahmen. Zum sensationellen Preis von 750 Euro für die Nummer zwei der Bestenliste lässt sich dieser Makel verschmerzen.
Alles ultra, oder was? Das Sony Vaio Duo 11 ist wie das Lenovo Yoga 13 oder das Toshiba Satellite U920t-100 nicht nur ein kräftiges Windows-8-Tablet sondern lässt sich jeweils über einen ultraflexiblen Mechanismus zum Ultrabook umfunktionieren. Der Erfolg für die Tablet-Ultrabook-Hybriden scheint damit vorprogrammiert. Denn der Mechanismus mag zwar auf den ersten Blick fragil aussehen, entpuppte sich aber als praxistauglich und robust gleichermaßen.
Das außergewöhnlich kontraststarke und helle (480 cd/m²) Display macht das Arbeiten auch im prallen Sonnenlicht nicht zur Blinzelnummer. Mit seiner Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln ist es auf das 16:9-Format optimiert. Bedienung geht per Finger, mit dem Trackpad zwischen den Tasten und per Stift. Mit der kostenlosen App „NoteAnytime for Vaio“ lassen sich mit dem Stift Inhalte auch auswählen oder ausradieren.
Für die sehr guten Leistungswerte des Vaio Duo 11 sorgen ein starker Core-i3-3217U-Chip mit 1,8 GHz-Taktung, die schnelle SSD mit 128 GB und ein Akku der knapp fünfeinhalb Stunden im Test durchhielt. HDMI-, VGA- sowie Gigabit-LAN-Schnittstellen sind genau so integriert wie ein GPS- und ein NFC-Sensor. Bei so viel Leistung und Komfort stimmt auch der Preis von rund 1160 Euro.