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Kameratest

Die Kamera des Samsung Galaxy S3

Die Kamera des Samsung Galaxy S3
Die Kamera des Samsung Galaxy S3
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Wie gut ist die Kamera des Samsung Galaxy S3? Wir zeigen was sie kann und mit Beispielbildern, wie gut sie im Vergleich zum Apple iPhone 4S fotografiert.

Die koreanischen Ingenieure haben bei den Foto- und Videofunktionen des Galaxy S3 einiges an Gehirnschmalz einfließen lassen. Die solide Basis für den Bilderspaß liefert die 8-Megapixel-Kamera mit Fotolicht, die dank ausgefuchster Features zum Fotokünstler avanciert.

Bedienung

So kann die Kamera über eine einfache Geste – den Finger bei aktiver Bildschirmsperre auf das Display legen und vom Hoch- in das Querformat kippen – direkt aus dem aktiven Sperrbildschirm heraus gestartet werden. Mit der Serienbildfunktion kann der Nutzer innerhalb von rund drei Sekunden 20 Aufnahmen anfertigen.

Ausstattung

Als Sonderfunktion findet sich hier zudem die Option Best Photo: Ist diese aktiviert, schießt das Galaxy S3 in schneller Folge acht Fotos eines Motivs und empfiehlt dann das Exemplar mit der besten Qualität. Gefällt einem ein anderes besser, ist das auch kein Problem, denn die übrigen Fotos bleiben im Speicher. Auch sonst hat das Galaxy S3 einige Goodies im Kamerabereich zu bieten.

Der Autofokus bietet eine Voreinstellung zur Gesichtserkennung und für Makroaufnahmen. Dazu gesellen sich insgesamt neun Aufnahme- und 14 Szenenmodi. Eine ISO-Einstellung und ein Bildstabilisator dürfen ebenfalls nicht fehlen. Und da die Vorlieben der Nutzer unterschiedlich sind, können vier der fünf Schnellzugriffe individuell angepasst werden.

Bildqualität

Soweit die Theorie, doch wie sieht es mit der Bildqualität aus? Schlicht und einfach sehr gut. Außenaufnahmen glänzen mit feiner Schärfe und kraftvollen Farben. Bei Kunstlicht gilt tendenziell dieselbe Bewertung, allerdings schleicht sich ein kleiner Rotstich ein. Überraschend gut fällt die Bildqualität im Dunkeln aus, das Fotolicht leuchtet in der Nähe befindliche Objekte gut aus.

Die Bildergalerie zeigt Aufnahmen aus dem Samsung Galaxy S3 im Vergleich zu Fotos des Apple iPhone 4S. Für alle die ganz genau hinschauen wollen, haben wir unten Vergleichsaufnahmen aus beiden Geräten als Original-Dateien zum Download angehängt.

Samsung Galaxy S3 Kamera

Samsung Galaxy S3

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Der guten Fotoqualität steht die Videofunktion kaum nach. So nimmt das Galaxy S3 Bewegtbilder in Full-HD mit 1920 x 1080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde auf. Dabei gefallen nicht nur Farben und Schärfe, sondern auch die relativ geringe Bewegungsunschärfe bei Schwenks.

Videofunktionen

Sehr nett: Während der Videoaufnahme mit dem Galaxy S3 kann man sogar Fotos schießen. Auch der Videoplayer hat ein paar Überraschungen in petto. So zeigt die Galerie im Modus „Miniaturansicht“ kleine Trailer der einzelnen Filme. Läuft ein Video, kann man über die Optionen- Taste eine Kapitelvorschau anwählen, nach Futter auf Multimediafestplatten suchen oder unter „Einstellungen“ die Videohelligkeit variieren, den Klang einstellen, Untertitel auswählen oder den Farbton anpassen.

Das Highlight ist jedoch ohne Zweifel das Feature „Pop-Up Play“. Das entsprechende Icon findet der Nutzer während der Videowiedergabe im rechten unteren Bildbereich. Wird dieses aktiviert, erscheint ein kleines Videofenster, ähnlich der Bild-in-Bild-Funktion beim heimischen TV. Dieses Fenster überlagert nun fast jeden Inhalt. So kann der Nutzer seinen Film anschauen, während er im Web surft, einen Termin erstellt oder eine E-Mail schreibt. Dabei passt sich das Fenster der Lage des Smartphones an. Dank der potenten Hardware gelingt dies dem Galaxy S3 einfach perfekt – weder Ruckler noch Tonaussetzer sind hier wahrzunehmen.

Weitere Informationen

Testbericht Samsung Galaxy S3

Testbericht Apple iPhone 4S

 
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