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Testbericht

Gigaset N510 IP PRO im Praxistest

connect Wolfgang Boos


Wolfgang Boos | Profil | Kontakt

11. Mai 2011

Kein Kabelgewirr mehr für den verlängerten Arm der Telefonanlage: Gigasets neue IP-Basisstation N510 IP Pro sorgt für maximale Flexibilität im Büro.

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Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind oft sehr dynamisch – auch wenn es um die eigene Organisation geht. Im Zuge von Wachstum oder Diversifizierung werden Abteilungen gegründet, gesplittet oder umorga­nisiert. Das ist dann meist mit einem Schreibtisch- oder gar Büroumzug der Mitarbeiter verbunden. Und dazu gehört auch der Umzug des Telefons samt Rufnummer – normalerweise ein Fall für den TK-Anlagenspezialisten.

Gigaset N510 IP PRO
Bild vergrößern 937 563 http://img2.magnus.de/Gigaset-N510-IP-PRO-r937x562-C-9768033c-46182698.jpg © Gigaset
© Gigaset
Gigaset hat jetzt im Rahmen der neu gestarteten Gigaset-Pro-Reihe für Businesskunden mit der N510 IP Pro für rund 120 Euro eine clevere Lösung in petto: eine reine Basisstation in Form eines flachen Rechtecks, die entweder irgendwo hingelegt oder noch besser unauffällig und funktechnisch ideal an die Wand montiert wird.

Dieses unscheinbare Kästchen hat es in sich: Bis zu sechs DECT-Mobilteile kann man anmelden – wobei die meisten Gigaset-Telefone mit allen Komfortfunktionen, Mobilteile anderer Hersteller im Rahmen des GAP-Standards mit entsprechenden Abstrichen unterstützt werden. Das erleichtert auch Büroumzüge: Der Mitarbeiter nimmt sein Mobilteil einfach mit, fertig. Pro Basis lassen sich vier Telefongespräche gleichzeitig führen.

Gigaset N510 IP PRO
Bild vergrößern 937 563 http://img1.magnus.de/Gigaset-N510-IP-PRO-r937x562-C-84db02bd-46182690.jpg Wichtige VoIP-Provider und Anlagen sind bereits vorkonfiguriert.

Wichtige VoIP-Provider und Anlagen sind bereits vorkonfiguriert.

Auch für größere Ansprüche taugt das System: Bis zu vier N510-IP-Pro-Basen lassen sich parallel betreiben, was die Erreichbarkeit über weite Strecken garantiert. Man kann sich auf dem Firmengelände frei bewegen und ist überall unter seiner Nummer erreichbar. Führt man allerdings ein Gespräch, sollte man seinen Bewegungsdrang bremsen. Denn der Handover, also das unterbrechungs­freie Telefonieren bei einem Wechsel in die Ausleuchtzone der nächsten IP-Basis, ist nicht möglich.

Volle Flexibilität

Die Gigaset N510 IP Pro arbeitet rein IP-basiert, telefoniert wird also übers Internet: In dem Gehäuse steckt ein Netzwerk­anschluss, pro Basis lassen sich bis zu sechs VoIP-Provider einrichten. Die Basis kann also beispielsweise direkt mit Sip­gate oder jedem anderen SIP-Provider via Internet verbunden werden.

Zur Installation ist nur ein LAN-Netzwerk notwendig, das für die Onlineanbindung der Firmencomputer ohnehin gebraucht wird. Auf Telefonkabel kann getrost verzichtet werden. Selbst ein Stromanschluss ist keine Pflicht, denn die Basis lässt sich auch mit Spannung aus dem Netzwerkkabel betreiben. Somit ist die Gigaset N510 IP Pro das perfekte Telefonsystem für virtuelle Tele­fon­­anlagen (Virtual PBX).

Kompatibel zu Telefonanlagen

Gigaset wäre nicht Gigaset, wenn sich nicht alle Produkte der Range auch sinnvoll kombinieren ließen. Und so passt die Gigaset N510 natürlich perfekt zu den beiden brandneuen Gigaset-Telefonanlagen T300 Pro und T500 Pro. Die N510 wird per IP und SIP mit der Anlage im Haus verbunden, ab da geht’s dann wahlweise per analogem Festnetz, ISDN oder VoIP nach draußen – oder zu anderen Telefonen im Unternehmen. Die N510 IP Pro ist also der verlängerte Arm der Telefonanlage.

Gigaset N510 IP PRO
Bild vergrößern 937 563 http://img3.magnus.de/Gigaset-N510-IP-PRO-r937x562-C-ff6fdad2-46182692.jpg Wenn der VoIP-Anbieter TLS unterstützt, lassen sich mit der N510 IP Pro verschlüsselte Telefonate führen.

Wenn der VoIP-Anbieter TLS unterstützt, lassen sich mit der N510 IP Pro verschlüsselte Telefonate führen.

Weil Gigaset mit offenen Standards arbeitet, ist die N510-Basis sehr flexibel und lässt sich auch mit Anlagen betreiben, die nicht von Gigaset stammen, so mit jeder SIP-fähigen PBX wie beispielsweise Asterisk, Starface, BroadSoft, HiPath, IP Centrex, Nortel oder Sylantro.

Jede Menge Komfort

Aber da geht noch mehr: So lassen sich firmenweite, zentrale Telefonbücher über die XML-Schnittstelle und per LDAP einbinden. Auch Wetterberichte, die eigenen Mails und RSS-Feeds kann man aufs Display zaubern. Besonders praktisch: Ruft eine Nummer an, die noch nicht im Telefonbuch ist, kann man die Rückwärtssuche eines Onlinetelefonbuchs bemühen und nachschauen, wer anklingelt.

Für gute Akustik sorgt im Zusammenspiel mit entsprechenden Gegenstellen HD-Telefonie. Damit versteht man Gesprächspartner um Welten besser als bisher. Allerdings muss das Gegenüber ein Telefon mit HDSP oder CAT-iq nutzen.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie, warum das Gigaset N510 strahlungsarm ist und was PoE bedeutet .

 





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