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Testbericht Nokia Lumia 720 im Test

von
Nokia Lumia 720
Labortest
71,8 %
Zuletzt aktualisiert: 23.07.2014
Nokia Lumia 720
Smartphones
Pro
  • solides, schickes Gehäuse
  • sehr handlich
  • einfach bedienbares Betriebssystem
  • Leistungsfähig
  • sehr lange Akkulaufzeiten
  • Micro-SD-Speichererweiterung
  • sonnenlichttaugliches Display
  • Onboard-Karten-Navigation
  • NFC
Contra
  • Display-Auflösung etwas niedrig
  • wenig Flash-Speicher
  • kein LTE
Fazit

Das Nokia Lumia 720 ist ein preiswerter Überflieger

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Das Lumia 720 ergänzt die inzwischen fünf Geräte umfassende Lumia-Palette im Mittelfeld und stellt dabei sogar ein Highlight dar, wie der Test zeigt.

Typisch Lumia ist das in vielen, auch knalligen Farben erhältliche, sehr stabile Unibody-Gehäuse. Das umschließt einen nicht wechselbaren Akku, der dem Lumia 720 zur längsten Betriebszeit aller Lumia-Phones verhilft.

Über sieben Stunden typische Ausdauer zeichnen diesen Dauerläufer mit seinem großen 2000-mAh-Akku aus, bei den reinen Gesprächszeiten in GSM-Netzen reicht es sogar für über 15 Stunden, die in tadelloser Klangqualität absolviert werden.

Mit neun Millimetern bleibt das ganz leicht mattierte Gehäuse des Lumia 720 sehr flach, in den angenehm verrundeten Seiten sind die Halter für SIM- und Micro-SD-Karte eingebaut, mit letzterer kann der Speicher erweitert werden.

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In der Hand liegt das mit 68 Millimetern nicht zu breite Lumia sehr gut, zumal es im Vergleich zu den größeren Modellen 820 und 920 deutlich leichter ist: 128 Gramm zeigt unsere Präzisionswaage.

Gut austarierte Ausstattung

Dabei besitzt es, wie das Lumia 820 ein 4,3-Zoll-Display mit 800 x 480 Pixeln Auflösung. Für den Alltag und vernünftige Ansprüche ist das eine gute Wahl. Gegenüber den mit OLED-Anzeigen ausgestatteten größeren Lumias setzt das Lumia 720 auf TFT-Technik. Das bringt leichte Verluste bei der Farbsättigung und bei der Blickwinkelstabilität, sticht die teureren Kollegen aber mit einem  Helligkeitsvorteil im prallen Sonnenlicht aus.

Gespart hat Nokia etwas an der Hardware-Basis, so ist der Snap­dragon-Prozessor hier mit 1 statt mit 1,5 GHz getaktet. Das macht sich bei der normalen Bedienung kaum bemerkbar, allenfalls anspruchsvolle Aufgaben und ressourcenfressende Apps leiden etwas unter dem geringeren Takt.

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Da könnte der auf 8 GB begrenzte Flashspeicher, von dem etwa 4,7 GB verfügbar sind, schon eher zum Nadelöhr werden. Das gilt zumindest für Anwender, die gerne viele aufwendige Apps installieren, die sich nur im internen Speicher ablegen lassen. Musik, Videos und Bilder lassen sich dagegen auf eine bis zu 64 GB große optionale Speicherkarte auslagern.

Kein LTE, aber guter Empfang

Gestrichen hat Nokia beim Lumia 720 auch die LTE-Unterstützung. Aber mit HSPA bis zu 21 Mbit/s im Down- und 5,76 Mbit/s im Upload ist man im mobilen Internet auch sehr schnell unterwegs, zumal das 720 im UMTS-Netz dank überzeugender Funkleistung gut Verbindung findet. So macht sich der Verzicht auf LTE hauptsächlich an ausgelasteten Hotspots und in ländlichen Gegenden mit großzügigem LTE-800-Ausbau bemerkbar.

Als Luxus-Feature unterstützt das 720 NFC: Die Nahfeldkommunikation hilft heute schon teilweise bei der Bluetooth-Kopplung und wird sich in Zukunft viele Anwendungsfelder erschließen.

Die von Carl Zeiss zugelieferte Kamera ist mit einer nominellen Blende von 1,9 sehr lichtstark, die Bildqualität überzeugt, auch wenn die Auflösung von 6,1 Megapixeln etwas unter dem Klassendurchschnitt liegt.

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Neben der Hardware kann das Lumia mit seinem leicht an persönliche Gewohnheiten anpassbaren Homescreen, der kosten­losen, auch offline nutzbaren Turn-by-Turn-Navigation fürs DACH-Gebiet und dem in seiner Grundvariante kostenlosen Streamingdienst Nokia Musik+ überzeugen.

Fazit: Preiswerter Überflieger

Damit zeigt das Lumia 720 bei gegenüber Top-Smartphones nur leicht abgespeckter Ausstattung in allen Bereichen überzeugende Leistungen und schwingt sich für 379 Euro zum preiswerten Überflieger im Nokia-Angebot auf.

 
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Inhalt
  1. Nokia Lumia 720 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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