Indoor-WLAN-Überwachungskamera mit Bewegungsmelder

7Links IPC-60.mini: Das sind die Funktionen der Mini-Kamera

Von 7Links gibt es eine neue Mini-HD-Kamera zur Überwachung von Räumen, die Technik großer Kameras integriert hat. Wie groß ist der Funktionsumfang?

7Links HD WLAN Überwachungskamera IPC-60.mini

© 7Links

Die kleine IP-Überwachungskamera IPC-60.mini von 7Links kann kabellos eingesetzt werden.

Eine neue Mini-WLAN Überwachungskamera von 7Links ist ab sofort erhältlich, die durch ihre kompakten Maße auffällt. Gerade einmal 34 x 37 x 34 mm ist der kleine Würfel groß mit einem Gewicht von nur 40 Gramm. Dennoch soll sich in ihrem Inneren moderne Kameratechnik befinden, so dass die Mikro-IP-Kamera sich nicht vor größeren Modellen verstecken will. Wir haben uns die technischen Daten angesehen. 

Das steckt in der 7Links HD-IP-Überwachungskamera IPC-60.mini

Die neue Überwachungskamera IPC-60.mini von 7Links kostet  rund 60 Euro - für eine echte Überwachungskamera ein sehr günstiger Preis. Daher stellt sich die Frage, ob die kleine WLAN-Kamera tatsächlich als echte Überwachungskamera einsetzbar ist.

Laut technischen Angaben des Herstellers nimmt die kleine Kamera in 720 p HD mit 15 Bildern pro Sekunde auf und kann die Aufnahmen im MP4-Format auf eine MicroSD-Karte, für die ein Slot vorgesehen ist (die aber nicht zum Lieferumfang gehört) oder via WLAN und App auf dem Mobilgerät speichern. Um klare Aufnahmen zu erhalten, ist in der Kamera ein Objektiv mit Blende f/2,0 verbaut. Mit einem Sichtwinkel von 140 Grad dürfte die  Kamera auf jeden Fall den vor ihr liegenden Bereich gut erfassen.

Zum Vergleich: Die D-Link DCS-8000LH Mini HD WiFi Kamera liefert ebenfalls Aufnahmen in 720p HD, allerdings mit 30 Bildern pro Sekunde, aber sie hat nur einen 120-Grad-Winkel.

Beim Aufnahmewinkel kommt es auf die Positionierung an. Damit diese zusätzlich justiert werden kann, wird die Kamera auf einer Magnethalterung mit Kugelgelenk befestigt. So lässt sie sich so lange drehen und kippen, bis das Sichtfeld der Kamera den Wünschen des Nutzers entspricht.

Aufnahmen lassen sich entweder an der Kamera selbst per Knopfdruck oder in der App starten. Bei Bewegungserkennung durch den Bildsensor startet die Kamera automatisch eine Videoaufnahme mit Ton (Mikro ist integriert) und lässt diese drei Minuten laufen. Zudem erhält der Anwender in diesem Fall eine Push-Meldung auf sein Mobilgerät und kann sich dann via App live ansehen, wer oder was die Kamera ausgelöst hat. 

Bei Dunkelheit funktioniert die Kamera ebenfalls. Die acht eingebauten Infrarot-LEDs werden automatisch aktiviert, so dass Bewegungen in einer Reichweite von fünf Metern erkannt werden sollen. Für ein normal großes Zimmer dürfte das ausreichend sein. Für die Überwachung des Außenbereichs ist die kleine Kamera schon aufgrund ihres LiPo-Akkus nicht geeignet, der Temperaturen unter 0 Grad Celsius nicht gut verträgt. 

Das unterscheidet sie auch nicht von anderen Indoor-Kameras. Bei Mini-Kameras ist die Reichweite eher beschränkt, größere Kameras bieten hier doch ein paar Meter mehr an.  

Der Lithium-Polymer-Akku versorgt die Kamera mit Energie, so dass sie auch kabellos betrieben werden kann. Dabei soll eine Akkuladung für bis zu fünf Stunden Aufnahme tagsüber, im Nachtmodus für bis zu 2,5 Stunden Aufnahme halten. Wenn also nicht ständig irgendeine Bewegung zur Aufnahme führt, dann dürfte der Akku auch eine Weile halten, bis er wieder geladen werden muss. Alternativ lässt sich die kleine Kamera auch mit USB-Netzteil laden oder per Powerbank mit Strom versorgen.  

Hier ist die Kamera anderen Modellen auch voraus, denn viele der größeren Kameras sind nur per Netzteil betriebsbereit. Die mit integriertem Akku sind auch deutlich hochpreisiger angesetzt, wobei deren Akkukapazität die der 7Links Überwachungskamera IPC-60.mini von 850 mAh schon aufgrund der Größe übertreffen. Die Arlo pro von Netgear zum Beispiel liefert einen Akku mit 2.440 mAh, ist aber natürlich auch deutlich größer.

Die 7Links IPC-60.mini  wird per gratis App mit dem heimischen WLAN verbunden und unterstützt die WLAN-Standards IEEE 802.11b/g/n (2,4 GHz). 

Was fehlt bei der Mini-HD-Überwachungskamera von 7Links?

Die kleine Kamera von 7Links kann laut ihrer technischen Daten viel, allerdings fehlt ihr bei aller App-Funktionalität und WiFi die Vernetzbarkeit. Sie lässt sich nur als Kamera betreiben, also nicht mit einem weiteren Bewegungssensor verbinden, der die Kamera auslöst. In ein kleines Smart-Home- oder smartes Sicherheitssystem mit Sirene lässt sich die 7Links IPC-60.mini also nicht einbinden. 

Bei dem günstigen Preis von 60 Euro nicht tragisch, wobei es Minikameras anderer Hersteller (so zum Beispiel auch D-Link) gibt, die dazu durchaus in der Lage sind.

Fazit

Wenn man die technischen Daten betrachtet, dann liefert die winzige Überwachungskamera IPC-60.mini von 7Links ordentliche Funktionen ab. Wer auf der Suche nach einer einfachen Möglichkeit zur Überwachung eines bestimmten Raums oder Objekts ist und ansonsten keine weiteren Smart-Home-Produkte einsetzt oder einsetzen will, kann hier eine recht unauffällige, weil kleine Kamera erwerben, die zwar vom Design her nicht glänzt, aber ansonsten ihre Aufgaben erfüllen dürfte. 

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