Riskante Drittanbieter-Produkte

Apple warnt vor gefälschten Lightning-auf-USB-C-Kabeln

Das Lightning-auf-USB-C-Kabel gibt es derzeit nur von Apple. Der Konzern warnt vor gefälschtem Zubehör, das zum Sicherheitsrisiko werden kann.

© Apple

Das Lightning auf USB-C-Kabel gibt es derzeit nur direkt von Apple.

Apple warnt erneut vor nicht zertifiziertem Zubehör, das Schaden an iOS-Geräten verursachen kann. Auf einer Support-Seite beschreibt Apple explizit, wie man zertifiziertes Lightning-Zubehör mit dem MFi-Logo (Made for iPod/iPhone/iPad​) von gefälschten Drittanbieter-Produkten unterscheidet.

Insbesondere verweist Apple auch darauf, dass es derzeit kein USB-C-auf-Lightning-Kabel mit dem MFi-Logo gibt. Das Kabel, mit dem man iOS-Geräte an ein MacBook mit USB-C anschließen kann, wird momentan nur von Apple selbst angeboten. Wer also dieses Kabel von einem Drittanbieter findet, kann sicher sein, dass es sich dabei um eine Fälschung handelt.​

Zu den gefälschten Produkten, vor denen Apple außerdem warnt, gehören auch der Lightning-auf-30-polig-Adapter und der Lightning-auf Micro-USB-Adapter. ​Apple erklärt auf seiner Support-Seite​ ausführlich und anhand von Bildern, wie man Fälschungen erkennt. Firmenlogo, Angabe des Herstellungsortes und Lasergravuren sind nur ein paar der vielen Möglichkeiten, die es gibt, um sicher zu gehen, dass es sich um ein echtes Apple-Produkt bzw. ein von Apple zertifiziertes Zubehörteil handelt. ​​

Produkte von Drittanbietern fallen zwar in der Regel günstiger aus, können aber, sofern sie nicht zertifiziert sind und entsprechend den Anforderungen von Apple nicht genügen, Apple-Geräte beschädigen. Auch Konnektivitätsprobleme sind möglich.​​​ Durch Überhitzung können sie sogar zum Sicherheitsrisiko werden. So warnt Apple etwa auch vor gefälschten Netzteilen und Akkus​.

Das Lightning-auf-USB-C-Kabel kostet im Online-Shop​ bei Apple im Moment 25 Euro. Noch bis zum 31. März läuft eine Rabatt-Aktion von Apple​, bei der viele Dongles vergünstigt zu haben sind. Mit der Vergünstigung reagierte der Konzern auf Kritik an den Anschlüssen des neuen MacBook Pro​, welches nur noch mit USB-C-Anschlüssen ausgestattet ist.

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