Specs, Preis, Release

Galaxy Fold: Samsungs faltbares Smartphone kostet 2000 Euro

Neben den neuen Galaxy-S10-Flaggschiffen hat Samsung beim Unpacked Event auch das Galaxy Fold vorgestellt. Hier gibt es alle Infos zum faltbaren Smartphone.

Samsung Galaxy Fold

© Samsung

Das Samsung Galaxy Fold lässt sich aufklappen und als Tablet nutzen.

Bei Samsungs Entwicklerkonferenz im November wurde es bereits angekündigt, jetzt hat Samsung sein faltbares Smartphone offiziell vorgestellt. Bevor beim Unpacked Event die neuen Galaxy-S10-Modelle zu sehen waren, zeigte Samsung mit dem Galaxy Fold ein Smartphone, das man zu einem Tablet aufklappen kann.

Das Galaxy Fold hat auf der Vorderseite ein 4,6-Zoll-Display im 21:9-Format. Wenn man das Gerät aufklappt, findet man ein 7,3 Zoll großes Display im Format 4,2:3. Um das faltbare Smartphone umzusetzen hat Samsung nach eigenen Angaben eine neue Polymerschicht entwickelt, die ein deutlich dünneres Display ermöglicht. Das Material soll gleichzeitig flexibel und robust sein.

Den Klappmechanismus ermöglichen mehrere ineinander verschränkte Zahnräder, die Samsung im Gehäuse versteckt hat. Von außen ist somit nur das Scharnier zu erkennen, in das das Samsung-Logo eingraviert wurde. Im Inneren sind zwei Akkus verbaut, die zusammen eine Kapazität von 4.380 mAh erreichen sollen. Einen Fingerabdrucksensor hat Samsung seitlich angebracht.

Klapp-Smartphone mit sechs Kameras

Insgesamt sechs Kameras sind im Galaxy Fold untergebracht. Auf der Vorderseite gibt es eine Selfie-Kamera mit 10 MP Auflösung und Blende f/2.2. Eine identische Selfie-Kamera kommt auch innen zum Einsatz, wenn das Gerät aufgeklappt ist. Daneben befindet sich eine 8-MP-Kamera mit Blende f/1.9, die für Tiefeninformationen zuständig ist. Auf der Rückseite hat das Galaxy Fold die gleiche Triple-Kamera-Ausstattung wie das Galaxy S10, mit 16-MP-Ultraweitwinkel (f/2.2), 12-MP-Weitwinkel mit variabler Blende (f/1.5 und f/2.4) und 12-MP-Tele (f/2.4).

Als Betriebssystem läuft Android 9 mit One UI. Auf dem 7,3-Zoll-Bildschirm kann man bis zu drei Apps gleichzeitig anzeigen und nutzen. Durch App Continuity sollen aktive Apps beim Auf- und Zuklappen außerdem zwischen den Displays wechseln, so dass man diese auf dem zweiten Display nahtlos weiter nutzen kann.

Das Galaxy Fold kommt mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher am 26. April in den USA auf den Markt. Es soll dort 1.980 US-Dollar kosten. Auch in Deutschland soll das Galaxy Fold im zweiten Quartal erscheinen und wird dann vermutlich um die 2.000 Euro kosten.

Samsung Galaxy Fold

© Samsung

Unter dem Scharnier sind Zahnräder für den Klappmechanismus versteckt.

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