Whatsapp Altersbeschränkung 2018

Whatsapp ab 16: So prüft der Messenger ab sofort Ihr Alter

Whatsapp nur noch ab 16! Die Whatsapp Altersbeschränkung tritt im Mai 2018 mit den neuen Nutzungsbedingungen in Kraft. Alle Nutzer müssen daher jetzt in der App ihr Alter bestätigen. Wir erklären, was Sie zum Alters-Check und dem neuen Mindestalter wissen sollten.

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Whatsapp Altersbeschränkung 2018: So sieht der Alters-Check in der iOS-App des Messengers aus.
© Whatsapp / Screenshot & Montage: connect

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt ab 25. Mai in der EU in Kraft. Wie erwartet reagiert der beliebte Messenger Whatsapp darauf mit einer Anhebung des Mindestalters. "Um Whatsapp benutzen zu dürfen, musst du mindestens 16 Jahre alt sein," heißt es in einem Pop-Up-Fenster, dass in den kommenden Tagen alle Nutzer von Whatsapp zu Gesicht bekommen werden. Die Altersprüfung geschieht im Rahmen der Aktualisierung der Nutzungsbedingungen und muss vom Nutzer bis zum Stichtag bestätigt werden - andernfalls kann er Whatsapp nicht weiter benutzen.

So funktioniert der Alters-Check in Whatsapp

Nachdem die neue Altersbeschränkung in Whatsapp bereits zuvor bekannt wurde, wurde gerätselt, wie die Messenger-App das Alter der Nutzer prüfen würde. Nun ist klar: Die Abfrage ist ein einfacher Slider (iOS) bzw. eine Checkbox (Android). Mit einem simplen Tippen "bestätigt" der Nutzer also, dass er mindestens 16 Jahre alt ist.

Dieses Verfahren hält den Aufwand sowohl für Whatsapp als auch die Anwender komfortabel gering. Allerdings ist damit auch die Schwelle für Kinder und Jugendliche, die Altersbeschränkung schlicht zu ignorieren, genauso niedrig. Ob Whatsapp derartige unerlaubte Nutzung feststellen oder sanktionieren kann oder will, ist unklar.

Eltern können für ihre Kinder zustimmen

Doch Jugendliche und Kinder können Whatsapp auch legal weiternutzen - die Zustimmung der Eltern vorausgesetzt. In den Whatsapp Nutzungsbedingungen heißt es dazu: "Wenn du nicht alt genug bist, um in deinem Land berechtigt zu sein, unseren Bedingungen zuzustimmen, muss dein Erziehungsberechtigter in deinem Namen unseren Bedingungen zustimmen." Sprich: Die Eltern müssen für ihr Kind also lediglich die Bestätigung am Smartphone durchführen.

Das neue Mindestalter hat Whatsapp in der Zwischenzeit auch auf der Homepage in den aktualisierten Nutzungsbedingungen und der FAQ vermerkt. Interessant ist dabei, dass das Mindestalter nicht nur für die EU gilt, sondern für Länder der "Europäischen Region". Somit trifft die neue Whatsapp-Altersbeschränkung auch Nutzer in Nicht-EU-Ländern wie der Schweiz und Norwegen, in denen die DSGVO eigentlich nicht gilt. In Ländern außerhalb der Europäischen Region bleibt das Mindestalter für die Nutzung bei 13 Jahren.

Zusammen mit den neuen Altersanforderungen integriert Whatsapp auch neue Datenreport-Funktionen, um die DSGVO-Pflichten zu erfüllen. Welche Änderungen Whatsapp an seinen Nutzungsbedingungen noch vornimmt, listet die offizielle Aufzählung der Key-Updates.

WhatsApp-Tipps: Die Top 5 Regeln für den Messenger

Quelle: connect
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11.5.2018 von Manuel Medicus

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