Navigation: Ganz neue Einsichten aus Norwegen

Die Blom-Technik

23.2.2009 von Redaktion connect

ca. 1:20 Min
Ratgeber
  1. Schräge Zukunft
  2. Die Blom-Technik
  3. Das "3-D-City-Modell"
  4. Interview mit Reinhold Tritschler
  5. Kurzporträt: Das ist Blom
Schrägbild Autostadt Wolfsburg Blom ASA
Schrägbild von der Autostadt Wolfsburg
© Fotos: Blom ASA

Knapp 40 Blom-Flugzeuge und -Helikopter sind mit einer extra entwickelten digitalen Aufnahmetechnik kreuz und quer über Europa im Einsatz, um hochauflösende Luftbilder zahlreicher Städte einzufangen.

Fotos von mehr als 1000 kleinen und großen Städten hat Blom in seinen Datenbanken bereits zusammentragen. Allein aus Deutsch land sind es derzeit rund 140 Städte, und zwar all jene mit über 50 000 Einwohnern.

Die Besonderheit: Die Luftbilder werden nicht allein senkrecht von oben aufgenommen, sondern auch als Schrägluftbild aus vier Richtungen nach der sogenannten Pictometry-Methode. Diese Technik aus den Vereinigten Staaten hat sich Blom bis zum Jahr 2015 exklusiv für Europa gesichert.

Schrägbild Messegelände Leipzig Blom ASA
Schrägbild vom Messegelände Leipzig
© Archiv

Das Unternehmen setzt seine senkrecht und schräg geschossenen Luftbilder anschließend im hauseigenen Bildformat nicht nur zu einer Gesamtaufnahme zusammen, sondern hat alle Aufnahmen auch georeferenziert, sprich mit exakten GPS-Daten verknüpft.

Bearbeitet mit einer speziellen, fast vollautomatisch arbeitenden Software, ergeben sich für die Navigation so äußerst spannende Ansichten und Möglichkeiten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Online-Angeboten wie etwa Google Maps, die nur statische Luftansichten aus einer Richtung ermöglichen, bieten die Schrägbilder von Blom eine bislang ungekannte Dynamik.

Diese Bilder gibt's nicht nur aus einer Perspektive, sondern aus allen vier Himmelsrichtungen sowie aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Ziel lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes umkreisen.

Purer Realismus

Für Einsätze in Navigationssystemen ist das eine echte Innovation. Mit Blom-Kartenmaterial verfeinerte Routen könnten damit gleichermaßen realistische Ansichten aus der Vogelperspektive als auch vom Straßenniveau aus bieten, also wie aus dem Blickwinkel des Fahrers durch die Windschutzscheibe.

Und zwar basierend auf Echtbildern, nicht wie sonst mit rein digitalen Nachbauten. Vielleicht stellt sich jetzt manchem die Frage, ob solche Ansichten denn wirklich notwendig sind.

Welche Vorteile bieten sie denn für den Fahrzeuglenker? Nun, natürlich eignen sich auch die üblichen Routendarstellungen gut fürs Navigieren. Die Blom-Technik katapultiert die Optik aber auf ein neues Niveau, gerade auch in Bezug den weiteren Routenverlauf.

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