Strom sparen im Smart Home

Beegy - günstiger Strom durch Vernetzung

5.10.2015 von Reinhard Otter

Der Stromanbieter Beegy baut seinen Kunden eine Solaranlage mit Speicher und Batterie – und verspricht ihnen 50 Prozent Einsparung.

ca. 1:20 Min
Ratgeber
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Beegy Box
Das Beegy-Gateway optimiert die Verteilung des Solarstroms auf Verbraucher, Speicher und Netz.
© Beegy

Das Energie-Startup Beegy ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Mannheimer Energieversorgers MVV, des Agrar- und Solartechnik-Lieferanten BayWa, des Wärmepumpen- und Heizungsherstellers Glen Dimplex und des Energie-Vernetzungsspezialisten Greencom Networks. Von diesen Anbietern stammen auch die Beegy-Komponenten: Eine Solaranlage, eine Hausbatterie und ein Steuerungsgateway, das den Eigenverbrauch des Solarstroms optimieren soll.

Aus einer Hand

Unter den Angeboten in Deutschland geht Beegy mit seinem Service am weitesten: Es kombiniert die Planung und Installation der Anlage, ihre Wartung wie auch die Überwachung und Auswertung der Energiebilanz. Hier garantiert Beegy eine Einsparung von 50 Prozent gegenüber der Vor-Solar-Zeit. Beegy ist seit Juli 2015 auf dem Markt, bislang werden die Solaranlagen zum Kauf angeboten. Künftig sind aber auch Pachtmodelle in Planung. Mit den Stuttgarter Stadtwerken, die ein Solardach- Pachtmodell offerieren, kooperiert Beegy bereits.

Das Produkt soll wachsen: Zum Start steuert die Beegy-Leitzentrale in erster Linie die Speicherung von Strom in der Hausbatterie, künftig sollen auch Wasserspeicher, Wärmepumpen und Autoladestationen mitgeregelt werden.

Beegy Menü
Mit einer schlicht gestalteten Visualisierung informiert die Leittechnik den Kunden über seine Energieflüsse und Einsparungen.
© Beegy

Zentrale Vernetzung

Zudem erfasst der Anbieter die Energieflüsse all seiner Kunden. Ziel ist dabei die Vernetzung aller Beegy-Nutzer in einer Energie-Community, die ihre Stromproduktion oder freie Speicherkapazitäten gemeinsam anbieten. Den größten Wert legen die Beegy-Macher dabei darauf, dass sich der Kunde nicht mit all den komplexen Steuerungsabläufen beschäftigen muss.

Er soll ein einfach verständliches und umweltverträgliches Produkt zu einem günstigen Tarif nutzen, das seine Energiekosten möglichst gleichmäßig niedrig hält. Im Zusammenspiel aus Stromeigenproduktion, Einsparungen und dem Austausch von Energie aus anderen regenerativen Quellen wie Windenergie oder Biogas steht am Ende die Vision, dass es irgendwann für jeden Kunden eine passende Flatrate für seinen Energiebedarf und seine technische Ausstattung gibt – ob mit oder ohne Solardach.

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