Strom sparen im Smart Home

RWE Easy Optimize optimiert den Stromverbrauch

5.10.2015 von Reinhard Otter

Die Steuerungsbox RWE Easy Optimize optimiert den Solarstrom-Eigenverbrauch, indem sie Energieüberschüsse in Wärme wandelt.

ca. 1:25 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
RWE Easy Optimize App
Zu RWE Easy Optimize gehört eine Visualisierung per Smartphone- oder Tablet-App, die alle Energieflüsse zeigt.
© RWE

Statt Stromüberschüsse in einer Batterie zu speichern, kann man damit auch Wasser aufheizen, das die Energie bei einer guten Dämmung des Speichers auch mehrere Tage ohne allzu große Verluste konserviert. Experten sprechen bei dieser Methode von „Power to Heat“. Die Steuerungsbox RWE Easy Optimize kümmert sich um genau dieses Ansinnen: möglichst viel Strom aus der eigenen Solaranlage auf dem Dach im Haus zu verbrauchen.

Sie analysiert dafür die Stromerzeugung der Anlage sowie den üblichen Verbrauch im Haus über den Stromzähler und zweigt überschüssige Energie zunächst an einen Wasserspeicher im Haus ab. Das kann der Speicher sein, den ansonsten eine Wärmepumpe beheizt, oder auch der Wasservorrat einer konventionellen Öl- oder Gasheizung. Bei Letzteren wird der Wassertank um ein Heizschwert ergänzt, eine Art riesiger Tauchsieder.

Optional Prinzip Easy Optimize
Easy Optimize sorgt dafür, dass möglichst viel selbst erzeugter Strom im Haus bleibt. Die Box kann dann sowohl Batterien als auch die Heizung regeln.
© RWE

Weitere Vernetzung

Neben dieser rein lokalen Nutzung soll Easy Optimize künftig auch die Basis weiterer Energie-Netzwerke werden. Bereits heute setzt der Anbieter RWE effizient die Leittechnik der Box in Pilotprojekten ein, um ein virtuelles Kraftwerk aufzubauen. Dabei arbeiten viele kleine Blockheizkraftwerke (BHKW) zusammen, die zugleich Heizenergie und Strom erzeugen. Bisher werden diese Anlagen meist dann hochgefahren, wenn Heizenergie benötigt wird. Die zentrale Steuerung kehrt das Prinzip um: Die BHKWs erzeugen nun immer dann Strom und Wärme, wenn im Übertragungsnetz zusätzlicher Strom angefordert wird.

Für diese sogenannte Regelenergie werden deutlich höhere Preise bezahlt als für regulär eingespeisten Strom aus Minikraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung. Die erzeugte Wärme lässt sich jederzeit gut speichern. Weitere Vernetzungen der Technik sind auch lokal möglich, etwa indem man die Box in das RWE-Smart-Home-System einbindet. Gemeinsam lassen sich dann auch elektrische Verbraucher, Auto-Ladestationen und Batterien passend zur Energieerzeugung ansteuern.

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