Ultrabook

Acer Swift 1 (SF114-32) im Test

26.7.2018 von Rainer Müller

Mit der Swift-Serie zeigt Acer, dass sie nicht nur funktional hochwertige Notebooks bauen können, sondern auch in puncto Design vorne mitspielen. Das Swift 1 passt preislich eigentlich nicht zu der edlen Modellfamilie – umso interessanter ist, was dahintersteckt. Wir haben das Notebook im Test.

ca. 1:35 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Acer Swift 1
Acer Swift 1 im Test
© Acer

Pro

  • schlankes, elegantes Ultrabook
  • sehr gute Schnittstellen­ausstattung
  • entspiegeltes, um 180 Grad umklappbares 14­-Zoll­-Display
  • lange Akkulaufzeit
  • schneller SSD­ Speicher
  • Fingerabdruck­scanner
  • Kensington-­Lock zur Diebstahlsicherung
  • günstiger Preis

Contra

  • mäßige Performance
  • Gehäuse etwas „kopflastig“ (kippt leicht über)
  • Touchpad reagiert leicht verzögert

Fazit

connect Testurteil: gut (376 von 500 Punkten)


75,2%

Die Produktlinie Swift von Acer steht für optisch ansprechende Notebooks, die besonders schlank und hochwertig verarbeitet sind. Geräte dieser Art liegen normalerweise weiter oben im Regal – von daher verwundert es schon, dass das günstigste Modell der Serie, das Acer Swift 1, bereits für 450 Euro zu haben ist. Mit besserer Ausstattung kostet es zwar bereits 600 Euro, aber das ist immer noch preiswert, wenn man den Anspruch der Marke berücksichtigt. Und diesen erfüllt der kompakte Taiwaner mit seinem edlen Aluminiumgehäuse nicht nur optisch. Denn auch hinsichtlich der Schnittstellenversorgung könnte sich manches Oberklassenmodell hier eine Scheibe abschneiden: So hat Acer dem Swift 1 insgesamt vier USB-Anschlüsse mitgegeben – drei im klassischen USB-A-Format und einen vom Typ C. Dazu gesellen sich ein vollwertiger HDMI-Port und ein SD-Kartenleser.

Speicher wie die Großen

Ein Fingerabdrucksensor und eine beleuchtete Tastatur gehören in dieser Preisregion ebenfalls nicht zum Standard. Darüber hinaus punktet das Acer Swift 1 mit einem großen Touchpad, das allerdings gern noch etwas präziser arbeiten dürfte. Die Gehäusequalität ist generell recht ordentlich, wobei man in diesem Preissegment naturgemäß Abstriche machen muss. Auf der Habenseite steht zudem der 256 GB große SSD-Speicher – mehr bringen auch viele wesentlich teurere Ultrabooks nicht mit.

Wenig Kraft, aber Ausdauer

Was das Swift 1 im Gegensatz zu anderen Geräten seiner Preisklasse allerdings vermissen lässt, ist ein Prozessor der Core-i- oder Core-m-Qualität. Die verbaute CPU verfügt zwar über vier Kerne, es handelt sich dabei aber um ein einfaches Pentium-Modell. Und das hat massive Auswirkungen auf die Systemleistung: Für die Performance verdient sich das günstige Ultrabook gerade noch ein „ausreichend“. Andererseits entwickelt die Recheneinheit offenbar nur einen begrenzten Energiehunger. Jedenfalls überzeugt die Laufzeit des 54-Wh-Akkus – im Ausdauer-Benchmark hält das Swift 1 fast zwölf Stunden lang durch, bevor es wieder an die Steckdose muss.

Testsiegel connect gut
Testsiegel connect gut
© WEKA Media Publishing GmbH

Fazit

Das Swift 1 überzeugt nicht nur mit seiner Designsprache. Auch Ausstattung und Ausdauer können sich wirklich sehen lassen. Dafür muss man deutliche Einbußen bei der System- und Grafikleistung hinnehmen. Wer für gewöhnlich Rechner mit schnellen Core-CPUs nutzt, wird dem schwachbrüstigen Pentium-Prozessor nicht viel abgewinnen können – für Alltagsaufgaben reicht es, für mehr nicht. Dennoch: Ein besseres Gesamtpaket dürfte sich für diesen Preis kaum finden lassen.

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