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Bluetooth-Kopfhörer

Apple AirPods im Test

Apples AirPods: Drahtlos, auch untereinander, sollen sie trotz geringer Größe kraftvoll klingen und lange durchhalten. AUDIO hat die Bluetooth-In-Ears getestet.

© Apple

Apple iPhone 7 Plus und Apple AirPods
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EUR 122,57

Pro

  • perfekte Integration in Apple-Geräte
  • leicht
  • guter Tragekomfort
  • knackiger Klang
  • lange Akkulaufzeit

Contra

  • umständliche Lautstärkeregelung

Fazit

AUDIO Klangurteil: 60 Punkte; Preis/Leistung: sehr gut
Vielversprechend

Im Netz ernteten die AirPods aufgrund ihres Designs erst einmal spontan Spott und Häme. Zu ähnlich sähen sie elektrischen Zahnbürstenköpfen. Doch alles wird schlagartig anders, packt man die Ohrstöpsel aus und hält sie erst einmal in den Händen. Sie sind viel kleiner, als gedacht, fallen in den Ohren gar nicht so auf, sind erstaunlich leicht und sitzen wirklich gut.

Wie immer bei Apple ist die Zusammenarbeit mit Geräten aus gleichem Hause perfekt. Zur Verbindung mit dem iPhone öffnet man lediglich das Lade-Case, schon erscheint ein Infodialog auf dem iPhone. Hier bestätigt man die Paarung, fertig! Damit sind die AirPods aber nicht nur mit diesem einen iPhone verbunden sondern automatisch auch mit allen anderen Apple-Geräten,​ die mit derselben Apple-ID angemeldet sind. Man schaltet lediglich auf dem jeweiligen Gerät auf die AirPods um und kann nahtlos beispielsweise zwischen iPhone und iPad oder Mac wechseln. Das klappte im Test super!

Gewöhnungsbedürftig ist nur die Lautstärkeeinstellung, denn dazu muss man erstmal per Doppeltipp auf einen der Ohrstöpsel die Sprachassistentin Siri aufrufen und ihr mitteilen, dass man doch etwas lauter oder leiser hören möchte. Hier wäre eine einfache Tippgeste besser gewesen. Die AirPods übertragen Musik mit dem AAC-Codec, der von der Qualität her in etwa mit dem AptX-Codec vergleichbar ist. Der Sound war erstaunlich voluminös mit ordentlichem Tiefbass und crispen Höhen.

© Apple

Apple iPhone 7 Plus und Apple AirPods

Messlabor

​Der Frequenzgang verläuft für einen Ohrhörer dieser Bauart sehr ausgewogen: Die Bässe reichen tief und erst ab etwa 14 kHz verlieren sich die Höhen, was nur wenige Hörer wahrnehmen dürften. Typisch für einen Bluetooth-Funkkopfhörer ist das über die gesamte Frequenz-Bandbreite leicht erhöhte Verzerrungsniveau, das wir bei lauten 100 dB ermitteln.

Fazit

Zugegeben, ich war auch erst skeptisch gegenüber diesen kleinen Dingern – aber ein paar Tage mit ihnen unterwegs und ich möchte sie nicht mehr missen. Sie funktionierten einfach perfekt. Der Klang war nicht HighEnd, aber für den mobilen Einsatz mehr als tauglich.

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