Testbericht

Der Touchscreen

© foto: peter fenyvesi

die oberfläche für die rufwahl besticht mit großen zifferntasten

Die Idee vom (fast) tastenlosen Handy hat LG beim KE850 Prada als erster Hersteller umgesetzt: Das Prada wird bis auf wenige Funktionen, die acht vornehmlich seitliche angebrachte Hardkeys übernehmen, ausschließlich über das berührungsempfindliche Display bedient. Hier kommt ein sogenannter kapazitiver Touchscreen zum Einsatz, der speziell auf die Eingabe per Finger optimiert ist und nicht, wie von Navigationsgeräten oder PDAs her bekannt, auf harte Eingaben etwa durch einen PDA-Stift oder einen Fingernagel reagiert - damit lässt sich das Prada bei Daumeneinsatz auch bequem mit einer Hand bedienen. Vorteil: Weil die normale Tastatur fehlt, hat trotz der kompakten Gehäuseabmessungen ein sehr großes Display Platz, bei dem sich die Designer in Sachen Bedienoberfläche austoben konnten. Zumindest anfangs ein Manko ist freilich das fehlende Feedback, das Eingaben bei normalen Handys auch sensorisch bestätigt. Daran muss sich der Nutzer erst gewöhnen, alles in allem klappt die Bedienung aber zuverlässig.

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