Kinder-Kopfhörer mit Hörspielen

Kekzhörer im Praxistest: Kindgerechte Audiounterhaltung

1.10.2021 von Katja Thanhofer

Mit den neuen Kekzhörern lassen sich Hörspiele und Musik direkt vom Audiochip und ohne Smartphone wiedergeben. Ob´s funktioniert, haben wir ausprobiert.

ca. 1:50 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Kekz Kopfhörer
Der Kekz-Kopfhörer eignet sich für Kinder zwischen 3 und 7 Jahren und kommt völlig ohne Display und Kabel aus.
© Kekz

Pro

  • einfache, kindgerechte Bedienung
  • guter Klang
  • hoher Tragekomfort
  • geringes Gewicht
  • autarke Verwendung ohne Smartphone & Co.

Contra

  • Preis einzelne Kekz

Fazit

Mit dem Kekzhörer können bereits kleine Kinder sicher umgehen und selbst bestimmen, was sie gerade hören wollen. Tragekomfort und Bedienung sind lobenswert. Den Preis für einen einzelnen Kekz finden wir aber etwas zu hoch, sodass bei der Anschaffung auch an die Folgekosten gedacht werden muss.

Wer mit Kindern auf längere Autofahrt geht, kennt das Problem der Langeweile nur allzu gut. Kabellose Lautsprecher wie die Toniebox kommen hier wie gerufen, um den Nachwuchs eine Zeit lang zu beschäftigen. Das Prinzip ist simpel: Sobald eine Figur auf die Box gestellt wird, startet die Wiedergabe. Ähnlich funktioniert der neue Kekz-Kinderkopfhörer des Münchner Startups Kekz: Man steckt einen sogenannten Kekz, einen kleinen runden Audiochip, direkt in den Kopfhörer und kann dann Musik oder Hörspiele genießen. Wir konnten bereits vor Markteinführung ein Modell in Augenschein nehmen und verraten, wie sich der Kopfhörer in der Praxis schlägt.

Ausstattung und Bedienung

Der Kopfhörer wird inklusive einem Audiochip und USB-C-Ladekabel geliefert. Ein Netzteil fehlt, jedoch kann man jeden beliebigen 5V-Stecker zum Aufladen nutzen. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller rund 15 Stunden. Der Ladezustand wird per LED angezeigt: Rot bedeutet geringer Akkustand, bei grün ist der Kopfhörer ausreichend geladen.

Da Kinderohren sehr empfindlich sind, ist die Lautstärke des Kopfhörers standardmäßig auf 85 dB begrenzt, was lobenswert ist. Es stehen drei Stufen zur Verfügung (65, 75, 85 dB), die sich per Schieberegler einstellen lassen. Im Test hat das gut geklappt.

Die Bedienung des Kopfhörers ist sehr einfach und kindgerecht. Es ist kein Bildschirm oder eine WLAN-Verbindung notwendig, sondern nur der Kekz, mit dem sich das gewünschte Hörbuch oder die Musik starten lässt (Click'n'Play-Mechanik). Der Einsatz des Chips gelingt mühelos, ebenso die Herausnahme mittels leichtem Druck auf die Oberseite. An der anderen Ohrmuschel befindet sich ein großer Bedienknopf, mit dem sich Titel vor- oder zurückspulen lassen. Dazu muss man lediglich ein- oder zweimal kurz drücken. Auch für kleine Kinder ist die Bedienung wirklich simpel.

Der Kekzhörer erzielte im connect-Check die Note sehr gut.
Der Kekzhörer erzielte im connect-Check die Note sehr gut.
© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

Tragekomfort und Klang

Der Kopfhörer besitzt zwei weiche Ohrpolster, die bequem sitzen und nicht drücken. Die Ohrmuscheln selbst sind drehbar und lassen sich einklappen. Das Gelenk macht jedoch einen nicht so stabilen Eindruck, ob ein solches Gelenk wirklich sinnvoll ist, bleibt abzuwarten. Der Kopfhörerbügel ist größenverstellbar und oben gepolstert.

Der Höreindruck des Kopfhörers ist sehr gut, Töne werden klar und deutlich wiedergegeben, es rauscht nichts. Gut fanden wir auch, dass die Musik nicht aussetzt, wenn das Kind beispielsweise zur Musik tanzt.

Der Kekz-Kopfhörer ist ab 5. November in zwei Farben (rot und blau) inklusive einem Hörspiel für 59,95 Euro zu haben. Ein einzelner Kekz wird für 9,99 Euro angeboten. Es stehen Hörspiele u.a. von Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen oder Petterson und Findus zur Verfügung.

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