Bluetooth-Kopfhörer für Kinder

Buddyphones Pop Time im Praxistest

13.12.2021 von Katja Thanhofer

Die kabellosen Kopfhörer Buddyphones Pop Time von Onanoff sollen Kindern ab 8 ein sicheres Audioerlebnis ermöglichen. Ob das gelingt, zeigt unser Praxistest.

ca. 1:40 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Buddyphones Pop Time
Die Buddyphones Pop Time sind sowohl separat erhältlich oder im Bundle mit dem Amazon-Tablet Fire HD 7 und 8.
© Onanoff

Pro

  • einfacher Anschluss via Kabel oder Bluetooth
  • zweistufig umschaltbares Laustärkelimit
  • günstiger Preis

Contra

  • mittelmäßige Verarbeitungsqualität
  • dumpfer und bedeckter Klang

Fazit

Der On-Ear-Kopfhörer BuddyPhones Pop Time lässt sich via Kabel oder Bluetooth betreiben. Er besitzt ein geringes Gewicht und ist passend für Kinder oder Erwachsene mit kleinem Kopf. Seine Verarbeitungsqualität ist nur mittelmäßig. Statt Kunstlederpolster setzt der Kopfhörer auf Stoffpolster; vor allem bei längerem Tragen wird es darunter ziemlich warm. Auch die Haptik der Tasten könnte besser sein. Gut fanden wir das zweistufig umschaltbare Lautstärkelimit, wobei teilweise die Lautstärke beim Musikhören trotz Begrenzung als noch zu hoch empfunden wurde. Auch klangmäßig sollte man nicht zu viel erwarten: der Kopfhörer klingt dumpf und bedeckt; Verzerrungen sind erfreulicherweise nur wenige messbar. Für knapp 35 Euro sind die gebotenen Features allerdings noch akzeptabel.

Mit dem BuddyPhones Pop Time bietet Onanoff einen kabellosen Kopfhörer an, der ein sicheres Audioerlebnis für Kinder und Jugendliche bieten soll. Er ist in pink, lila und blau zu haben und kann bei Amazon entweder einzeln (Preis: 34,95 Euro) oder im Bundle mit einem Fire HD Tablet (Modell 7 oder 8) erstanden werden. Wir haben uns den Kopfhörer etwas genauer angesehen.

Anschluss und Verarbeitung

Der Kopfhörer wird inklusive Audio- und USB-Kabel, Hülle sowie 4 Aufkleber-Paare für die Ohrmuscheln geliefert und kann demzufolge entweder kabellos oder kabelgebunden betrieben werden. Die Bluetooth-Verbindung stand im Test auf Anhieb, sie brach auch nicht ab. Die Kopfhörer selbst sind aus Plastik gefertigt, der Kopfbügel ist höhenverstellbar und faltbar und kann damit platzsparend verstaut werden.

Die Ohrmuscheln wurden innen mit Stoff bezogen - nicht ganz ideal, denn darunter wird es schnell ziemlich warm, zudem dürften sie sich weniger gut abwaschen lassen als vergleichbare Polster aus Kunstleder. An der rechten Ohrmuschel sind seitlich Bedienknöpfe angebracht, deren Haptik auch nicht sehr hochwertig anmuten.

Klang und Lautstärkebegrenzung

Gerade für Kinder soll der BuddyPhones Pop Time ein sicheres Audioerlebnis bieten und das Gehör optimal schützen. Es stehen zwei unterschiedlichen Audiomodi zur Auswahl, mit denen sich die Laustärke begrenzen lässt. Im sogenannten "Safe mode" gibt der Hersteller eine Begrenzung von 85 dB an; im "Pop mode" soll diese bei 94 dB liegen. Obs stimmt, wollten wir genauer wissen und haben im hauseigenen Labor nachgemessen.

Da seitens des Herstellers Angaben zur jeweiligen Frequenz fehlten, können wir nicht mit 100prozentiger Sicherheit sagen, ob die Grenzwerte tatsächlich eingehalten werden: Folgende Werte haben wir ermittelt: Safe Mode 98/89/78 dB (100 Hz/1/3,15 kHz), Pop Mode 108/98/87 dB (100/1 kHz/3,15 kHz), Passivmodus 89 dB/1kHz 1mW. Gerade Eltern von jüngeren Kindern sollten deshalb die Laustärke vorab selbst einstellen, bevor der Nachwuchs ran darf. Die Laustärke lässt sich einfach via Tastendruck wechseln, im Test klappte das erfreulicherweise einfach und schnell.

Abstriche gibt es auch beim Klang des Kopfhörers: Er klingt dumpf und bedeckt mit viel Oberbass und Grundton, wenig Präsenz und Höhen. Immerhin gibt es nur wenig Verzerrungen. Er eignet sich deshalb unserer Meinung nach weniger zum reinen Musikhören.

Buddyphones Pop Time
Der Kinderkopfhörer BuddyPhones Pop Time konnte im connect Check nur bedingt überzeugen.
© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

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