Kompaktbox

Magnat Quantum 673 im Test

12.11.2013 von Alexandros Mitropoulos

Magnats Kompaktbox Quantum 653 wurde überarbeitet und heißt jetzt 673. Wie sich die Neuerungen auswirken, erfahren Sie im Test.

ca. 1:10 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Magnat Quantum 673
Magnat Quantum 673
© Magnat

Pro

  • unangestrengte, natürliche Abbildung
  • kräfiger Bass

Contra

  • Chassis könnten etwas genauer in das Gehäuse verbaut sein

Doch die bewährte Gehäuseform hat die Revision überlebt: Die gewölbten Seitenteile machen stehenden Wellen im Boxeninneren den Garaus. In Kombination mit aufwendigen Innenverstrebungen besitzt die Quantum 673 ein steifes und damit resonanzarmes Gehäuse. Der recht große bedämpfte 30mm-Tweeter mit Kunstseiden- Kalotte und breiter Sicke setzt auf eine Ferro-Fluid-Kühlung in der Schwingspule. Somit soll der Hochtöner weniger Klirr produzieren und dank des hornartigen, im Vergleich zum Vorgängermodell etwas abgeflachten Waveguides etwas mehr Wirkungsgrad bringen.

Die Übergangsfrequenz liegt bei relativ hohen 3,1 kHz. Für die 17cm-Membran des Woofers kommt eine steife und agile Sandwich-Konstruktion aus Aluminium und Keramik zum Einsatz. Der Korb besteht aus einem Karbon-Verbundsstoff und ist deswegen nicht magnetisch. Die Verarbeitungsqualität ist prinzipiell gut und die Folie auch sauber verklebt, doch die Woofer des Testpaares könnten etwas passgenauer sitzen.

Audio,Technik,Lautsprecher,Kompaktboxen
optimiert: Der Waveguide des 673er- Hochtöners wurde etwas abgeflacht. Die Schwingspule nutzt eine Ferro-Fluid-Kühlung.
© Magnat

Keine Machobox

Das machte aber nichts, denn der Klang der kompakten Magnat machte es wieder gut: Der Hochton spielte detailreich und luftig, was zu einer glaubwürdigen Darstellung der Bühne führte. Die Rechnung der Tweeter-Kühlung schien aufzugehen. Tiefe Töne von E-Bass und Co. besaßen zwar Druck, blieben aber stets neutral und verzichteten auf Effekthaschereien. Die Abbildung verlor etwas an Räumlichkeit, wenn die Magnat direkt an der Wand stand. Realistischer empfanden es die Tester, wenn die Boxen wandnah spielten - und am besten unangewinkelt. Dadurch wirkte der Hochton nach wie vor detailreich, aber etwas plastischer, ohne sich aufzudrängen.

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