Testbericht

Samsung S5600

In die Fußstapfen des erfolgreichen und sehr beliebten SGH-F480 soll das UMTS-Modell S5600 treten. Das 329 Euro teure Handy ist das kompakteste Gerät in diesem Samsung-Trio und wirkt optisch trotz der zurückhaltenden Farbgebung recht stylish.

Inhalt
  1. Samsung S5600
  2. Datenblatt

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Samsung S5600

Im Gegensatz zu seinen beiden Kollegen arbeitet es mit einem kapazitiven Touchscreen, der beim Bedienen doch noch eine Spur zackiger reagiert als die resistiven Displays der beiden Geschwister.

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Bitte lächeln: Die 3,2-Megapixel-Kamera erkennt strahlende Gesichter

Dafür muss sich das S5600 mit einer 2,8 Zoll großen Anzeige begnügen, was sich leider negativ auf die Features auswirkt, denn aufgrund der knappen Abmessungen verzichtet Samsung beim S5600 auf eine virtuelle Qwertz-Tastatur. So ist das Schreiben von Nachrichten im Allgemeinen und von E-Mails im Speziellen deutlich erschwert, da hier nur eine virtuelle Handytastatur zum Einsatz kommt.

Auch die Darstellung des Fotobrowsers, der ausschließlich im Querformat dargestellt wird, ist auf maximal zwei Bilder reduziert und verliert so etwas von seinem Mehrwert gegenüber einer normalen Galerie.

Maximal zwölf Widgets

Das S5600 bietet gleich drei Standby-Ebenen, auf denen sich die On- und Offline-Widgets übersichtlich anordnen lassen. Die Anzahl der Widgets ist hier aber auf maximal zwölf Exemplare für alle drei Ebenen begrenzt. Dennoch erlauben die Programmverknüpfungen das zügige Aufrufen der Lieblingsprogramme oder den schnellen Blick auf die aktuellen lokalen Wetterdaten.

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Nettes Gimmick: die "Foto-Kontakte"

Da das S5600 bei allen Online-Widgets eine Datenverbindung aufbaut, ist hier ein geeigneter Datentarif oder gleich eine Flatrate unbedingt empfehlenswert. Ansonsten stellt die Bedienung des Samsung den Nutzer vor keinerlei Probleme.

Zwar besitzt das hübsch gestaltete Hauptmenü zahlreiche Untermenüs, doch die wichtigsten Funktionen sind flott erreichbar. Ein Schnellmenü mit fünf Einträgen für häufig gebrauchte Features wie etwa Nachrichten, Internet und Musicplayer lässt sich zudem über einen langen Druck auf die mittig angeordnete Zurück-Taste aktivieren.

Ausstattung geht in Ordnung

© Screens: connect

Das Programm zur Musikerkennung findet die Lieblingstitel

Ein weiteres nettes Feature sind die "Foto-Kontakte". Hier legt das S5600 selbstständig die am häufigsten gewählten Rufnummern in ein eigenes Verzeichnis und zeigt dieses in Form der Fotos, die den einzelnen Kontakten zugeordnet sind. Die Ausstattung geht für diese Preisklasse in Ordnung. So beherrscht das Samsung beim Datenfunk HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s, EDGE und Bluetooth.

Für Unterhaltung sorgen der Musicplayer, ein Programm zur Musikerkennung und das UKW-Radio mit den Komfortfunktionen von RDS. Einen ordentlichen Sound lieferte das mitgelieferte In-Ear-Headset; die 3,2-Megapixel-Kamera ist dagegen nicht mehr als ein nettes Spielzeug.

Solide technische Basis

Im Labor der Testfactory musste sich das S5600 bei sämtlichen Ergebnissen hinter seinen beiden Geschwistern anstellen. Dennoch liegen die erzielten Ergebnisse auf ordentlichem Niveau. Die maximale Standby-Zeit liegt bei 16 Tagen, die Gesprächszeit im E-Netz bei über acht Stunden. Auch im UMTS-Betrieb erzielt das S5600 hier ordentliche drei Stunden und 20 Minuten.

Bei der typischen Ausdauer, bei der die Betriebsdauer im Gebrauchsmix aus Telefonieren und Aktivitäten wie Surfen gemessen wird, erreicht das Samsung etwas über fünf Stunden. Die Sende- und Empfangseigenschaften sind solide, ein Lob verdient die hervorragende Akustik.  

Samsung S5600

Samsung S5600
Hersteller Samsung
Preis 329.00 €
Wertung 347.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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