Over-Ear-Kopfhörer

Teufel Real Z im Test

1.1.1970 von Marco Breddin

Teufel lässt dem Vorgänger Real den neuen Over-Ear Real Z folgen: ein Mobilhörer mit HiFi-Anspruch. Wir haben den Teufel Real Z getestet.

ca. 1:20 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Teufel Real Z
Teufel Real Z: HiFi Kopfhörer
© Teufel
EUR 402,95
Jetzt kaufen

Pro

  • leicht, sitzt druckfrei auf dem Kopf
  • schon bei moderaten Lautstärken laut und satt
  • skaliert problemlos bis zu hohen Lautstärken

Contra

  • nicht so tief und fein gestaffelt wie z.B. Focal Classic

Fazit

stereoplay-Gesamturteil: gut (69 Punkte); Klang: Spitzenklasse (49 Punkte); Preis/Leistung: überragend


Gut

Eigentlich erkennt man Mobilhörer gleich am Anschluss: 3,5 Millimeter lassen keinen Zweifel an den Anschlusspräferenzen aufkommen. Doch dieser Hörer ist wahrlich ein Teufel, operiert er doch mit Mobilquellen in bester Niedrigimpedanzmanier und lässt dennoch seine Muscheln akustisch halboffen Schall emittieren. Die Fangemeinde fand dies beim Vorgängermodell mitunter störend. Auch der nicht ganz so tiefreichende Bass schmeckte nicht jedem Hörer. Wer will zudem seinen S-Bahn-Sitznachbarn mit seinem Musikgeschmack quälen?

Teufel hat reagiert und nicht nur die Abschirmung der Muscheln verbessert, sondern auch gleichzeitig den Wirkungsgrad der Treiber erhöht. Gut so, denn dadurch klingt der Hörer schon bei moderaten Lautstärken lauter und satter. Erreicht wurde dies durch die Verwendung dichterer Polster aus Proteinleder. Das Gehäuse ist aus Aluminium und Kunststoff gefertigt und daher genauso leicht wie sein Vorgänger.

Teufel Real Z Box
Das formgerechte Hardcase bettet den Hörer absolut sicher für die Reise. Mitgeliefert werden zusätzlich ein 3-Meter-Kabel und der 6,3-mm-Adapter.
© Teufel

Dadurch sitzt der kleine Teufel immer noch unglaublich leicht auf dem Kopf und schmiegt sich druckfrei an größere Schädel an. Der bewährte Zugbandmechanismus und die reichhaltige Velourspolsterung lassen nie ein störendes Gefühl aufkommen. Die Abstimmung haben die Berliner um ein paar gute Prozentpunkte hinunter in den Basskeller erweitert, ohne dabei eine zu starke Maskierung zu evozieren.

Des Teufels Klang

Die Rhythmus-Sektion auf Inga Rumpfs "It's A Man's World" erklingt besonders sanft federnd und doch anspringend, fest, definiert, mit dem nötigen Groove-Fundament. Auch die "Kleine Fuge in g-Moll" interpretiert der Hörer leichtfüßig und flüssig und vermag den Raum dabei exakt zu skizzieren - wenn auch nicht so tief und fein gestaffelt, wie es ein Focal Classic kann. Obertonreiche Klavieranschläge erfasst der Teufel REAL Z indes hinreichend, auch ohne über seine dynamischen Qualitäten Zweifel aufkommen zu lassen. Aber das wirklich Schönste: All dies skaliert der Hörer völlig problemlos bis zu hohen Lautstärken! Doch wehe dem Sitznachbarn im Zug gefällt das nicht...

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