Testbericht

Tonabnehmer Goldring 2500

3.5.2010 von Redaktion connect und Dalibor Beric

Klanglich zeigte der Goldring 2500 (360 Euro) sich im Bass etwas druckvoller als sein Bruder 1042 (8/01) und in den Höhen offener sowie feiner.

ca. 0:50 Min
Testbericht
  1. Tonabnehmer Goldring 2500
  2. Datenblatt
Tonabnehmer Goldring 2500
Tonabnehmer Goldring 2500
© Archiv

Der 2500 ist für MM-Eingänge konzipiert, ist aber weder ein High-Output-MC noch ein MM-System. Er gehört der seltenen Gattung der Moving-Iron-Abtaster (MI) an. Bei dieser Bauform sind sowohl Spule als auch Magnet im Gehäuse fest verbaut. Auf dem Nadelträger ist ein Metallstück aufgebracht und wird durch die Rillenbewegung im magnetischen Kreis bewegt, was diesen verändert, zu einer Induktion in der Spule und somit zu einer Signalspannung führt.

Da innerhalb der neuen 2000er-Familie auch die Gehäuse sowie der Generator verändert sind, kann man nun nicht mehr wie bei der 1000er-Serie (12/00 & 8/01) einfach durch Nadeltausch aufsteigen. Der 2500 glänzt durch eine metallene Montageplatte, die Gewinde besitzt, eine 2-D-Diamantnadel und Spulenpolplatten aus dem magnetisch sehr effizienten Supermalloy.

Klanglich zeigte er sich im Bass etwas druckvoller als sein Bruder 1042 (8/01) und in den Höhen offener sowie feiner. Der 1042 hingegen konterte mit farbigeren Mitten und mehr Ausdruck bei Stimmen, weil deren Betonungen differenzierter erschienen. Bei der Raumwiedergabe bot der 2500 zwar nicht die körperhafte Abbildung des 1042, dafür aber zeigte er ein breiteres sowie tieferes Panorama, wodurch sich ein Punktegleichstand ergab.

Goldring 2500

Goldring 2500
Hersteller Goldring
Preis 360.00 €
Wertung 47.0 Punkte
Testverfahren 1.0

Mehr lesen

Bestenliste

Top 10: Die besten Android-Smartphones 2020

Top 10 Smartphones - Bestenliste

Die besten Smartphones bis 300 Euro

Bestenliste

Top 10 - Die zehn besten Tablets im Test

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Benz Gullwing SLR

Testbericht

Tonabnehmer Benz Micro Gullwing SLR

Mit seiner eleganten, dennoch ausdrucksstarken Musikalität sowie stimmigen Klangfarben ist das Benz-MC Gullwing SLR bei stereoplay nun Co-Referenz.

EAT Forte S

Testbericht

Plattenspieler EAT Forte S

Im Test: Der überragend verarbeitete EAT Forte S der für äußerst authentische, weitgespannte Räumlichkeit und voluminöse, warme Klänge steht.

Kiseki Blue NOS

Testbericht

Tonabnemer Kiseki Blue NOS

Das auf nur 100 Stück limitierte Kiseki Blue NOS (1600 Euro) verbreitet im Verbund mit EAT Forte S einen warmen und trotzdem lebendigen Klang.

Lyra Delos

Testbericht

Tonabnehmer Lyra Delos

Die packende Musikalität, die Dynamik und die überragende Detailauflösung des Lyra Delos ist nur bei Tonabnehmer jenseits der 2000 Euro-Grenze zu…

image.jpg

Testbericht

EAT Yosegi im Test

Mit dem Yosegi bietet das Euro Audio Team nicht nur sein erstes, sondern auch gleich ein optisch einzigartiges MC-System am. Bei stereoplay musste es…