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Mobilfunk Netztest Schweiz 2010

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Netztest Schweiz
Netztest Schweiz
Die Schweiz hat einen stabilen Mobilfunkmarkt, die Nutzung schneller Datendienste steigt aber rapide. Der Netztest zeigt, welcher Netzbetreiber am besten mit steigenden Anforderungen Schritt hält.

Smartphones sind mächtige Werkzeuge. Doch manchmal sind sie so mächtig, dass sie einen ganzen Mobilfunkmarkt erschüttern. Denn vor dem Siegeszug der Smartphones hatten alle Mobilfunknetze besonders im Bereich der Daten gute Reserven. Das führte dazu, das große Netzbetreiber mit breit ausgebauten Netzen auch aus Kundensicht besser aussahen als ihre kleinen Mitbewerber.

Doch jetzt verkaufen die Großen auch deutlich mehr Smartphones als die kleineren Anbieter. Und die Datenkommunikations-Tools bringen mit gesteigertem Traffic die Technik an ihre Grenzen. Hier ist dann nicht mehr schiere Größe entscheidend, sondern bei welchem Netzbetreiber die Ingenieure das Netz schneller aufrüsten können, als die Marketing-Leute Bandbreite in Form von Smartphones verkaufen. connect ist in der Schweiz mit einem Netztest der Frage auf den Grund gegangen, welcher Netzbetreiber am besten mit steigenden Anforderungen Schritt hält.

Statistisch gesehen nutzt jeder Schweizer 1,3 Mobiltelefone, respektive Mobilfunkmodems. Das liegt über dem europäischen Schnitt – und die Anzahl nimmt relativ konstant mit 4 bis 5 Prozent pro Jahr zu. Sogenannte MVNOs (Mobile Virtual Network Operators wie in Deutschland Mobilcom-Debitel) spielen in der Schweiz keine große Rolle, was zu einer recht stabilen Marktsituation führt.

In dieser ist Swisscom nach Kundenzahlen klar der dominierende Anbieter. Was die 3G-Verfügbarkeit angeht, liegt die Schweiz in Europa trotz der durch die Berge schwierigen Versorgungslage weit vorn. Dagegen bewegt sich die Nutzung schneller Datennetze auf durchschnittlichem Niveau: Etwa 40 Prozent der Mobilfunkkunden sind Schätzungen zufolge 2010 in 3G-Mobilfunknetzen online.

Für 2011 wird ein Wachstum von 6 Prozent erwartet – 6 Prozent der bis dahin um 4 bis 5 Prozent gestiegenen Anschlusszahl, wohlgemerkt. Auch wenn es aus der Schweiz kaum verlässliche Zahlen über Verbreitung und Ver­kauf von Smartphones gibt, stellt die rasante Entwicklung hohe Ansprüche an die Netzbetreiber. Auf den folgenden Seiten, erfahren Sie, wem das am besten gelingt.

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