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Hausgemachte Clouds Vier Netzwerk-Festplatten im Test

von  
Synology Disk Station
Hausgemachte Clouds
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Aus Netzwerk-Festplatten wird mit der passenden App die eigene, persönliche Cloud für zu Hause und unterwegs. Wir haben vier NAS-Server für Einsteiger getestet.

Cloud? NAS? Server? Wem diese Begriffe wenig bis nichts sagen, der sollte erst recht weiterlesen – denn die Geräte in diesem Artikel sind genau für Leute gedacht, die mit den Schlagwörtern oben nichts anfangen können oder das alles für zu kompliziert halten.

Zu Recht: Der Betrieb von Servern war bislang alles andere als einfach, von der Konfiguration der IP-Adressen bis hin zum RAID-Verbund verschiedener Festplatten. Ganz zu schweigen von der Freigabe der Ordner für den Zugriff aus dem Internet. Doch die neueste Generation der Netzwerk-Festplatten oder auch NAS (Network Attached Storage) macht fast alles automatisch – und eignet sich daher auch für den ganz normalen Haushalt. Auch mag sich so mancher fragen, wozu man denn so einen Server zu Hause überhaupt braucht?

Seagate Goflex Home

Seagate Goflex Home

Besonders einfach, dafür aber auch mit geringerem Funktionsumfang: Die Goflex-Home-Serie von Seagate ist auf Einsteiger ausgelegt.

Dass sich Seagate mit seinen Goflex- Home-Geräten an Einsteiger wendet, sieht man schon an den Grunddaten: Generell gibt es die Serie nur mit einer Festplatte, einen RAID-Verbund mehrerer Platten zur Leistungs- oder Sicherheitssteigerung gibt es nicht. Trotzdem steht mit Größen von 1, 2 oder 3 Tera­byte genügend Speicherplatz zur Verfügung. Auch die Preise ab 150 Euro sind verträglich.

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Alle Daten zentral und weltweit

Zunächst handelt es sich bei den NAS-Systemen um Festplatten, die nicht via USB an den Computer angeschlossen werden, sondern am Internetrouter. Der Speicherplatz ist damit über eine Netzwerkverbindung von allen Rechnern erreichbar und kann für alles mögliche benutzt werden: Dokumente, Fotos, Musik, Videos und Backups der Computer.

Doch das ist nicht alles: Wer einen netzwerkfähigen Fernseher oder eine Playstation besitzt, freut sich über die DLNA-Funktion, die alle Mediendateien über diesen Standard zur Verfügung stellt – man kann also Filme oder Bilder direkt vom Server auf dem TV anschauen, ohne umzustecken. Schließt man einen Drucker an das NAS an, so steht dieser ebenfalls allen Geräten im Netzwerk zur Verfügung. Generell gilt: Je mehr Leistung und Speicherplatz dem NAS zur Verfügung steht, desto mehr kann es.

Die Möglichkeit, auch via Smartphone über das Internet auf die eigenen, zu Hause gespeicherten Daten zuzugreifen, macht das Ganze dann endgültig zum heißen Trendthema. Denn anstatt seine Daten irgendwo im Internet zu speichern, hat man sie sicher daheim auf der Festplatte liegen. Und einen eigenen Musik-Streaming-Dienst mitsamt Foto-Speicher hat man damit auch zur Verfügung.

 
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