NAS-Server

Zyxel NAS325 im Test

24.5.2013 von Redaktion connect

Der Zyxel NAS325 kommt ohne Festplatten, bietet dafür aber eine gute Ausstattung und arbeitet im Test wirklich flott.

ca. 1:30 Min
Testbericht
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Zykel NSA325
Zykel NSA325
© Hersteller

Zykel NAS325

Testwertung:

  • Handhabung/Konfiguration: 85%
  • Ausstattung: 80%
  • Multimedia-Funktionalität: 70%
  • Backup-Funktionalität: 85%

Zyxel-NAS gibt's generell ohne Festplatten. Das finden vor allem die gut, die über Größe und Qualität ihrer Speichermedien vollständig selbst entscheiden wollen. Und allen Zweiflern sei gesagt: Nichts ist einfacher, als eine NAS mit Festplatten zu bestücken.

Im Fall der NSA325 muss man sie eigentlich nur reinschieben - fertig. Hat man die Platten übers Web bestellt, ist das also eine Sache von 48 Stunden plus ein paar Minuten Einbau. Nur sollte man darauf achten, zwei identische Platten zu bestellen, um die Raid-1-Fähigkeit des schlanken Dateiservers ausnutzen zu können.

Router: So schnell wie möglich

Wenn die Festplatten untergebracht sind und die NSA325 ​ am Router hängt, besteht Konfigurationsbedarf. Übrigens Router: Es sollte schon ein 1-Gigabit-Router sein (die im Test verwendete AVM Fritzbox 7390 hat gleich vier GB-Ports). Weniger bedeutet Geschwindigkeit verschenken. Den direkten Zugang zum Zyxel-Server findet der Nutzer auch hier über die netzinterne IP-Adresse. Also am besten einen Netzwerkscanner wie LanScan befragen (kostenlos im App Store), IP-Adresse ins Browserfenster eingeben und auf der Konfigurationsseite einen Administratorenzugang einrichten.

Bildergalerie

Zykel NSA325

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Galerie: Zykel NAS325

Nach dem Festplatteneinbau lässt sich der Raid-Betrieb der Disks über das Konfigurationsmenübestimmen.

Ab Werk heißt der Benutzer admin und das Passwort ist 1234. Im Menü wollen nun unter "Storage" die Festplatten ihrer Verwendung zugeführt werden. Wer die volle Speicherkapazität beider Platten nutzen will, wählt JBOD, wer die aufgespielten Daten sichern möchte, klickt auf Raid 1. Damit ist fast alles erledigt.

Die umfangreiche Ausstattung macht den Zyxel-Server zum iTunes-Speicher, lässt sich von Time Machine ansprechen und holt dank Torrent-Client Downloads ohne Rechnerunterstützung aus dem Web.

Ebenso wie bei fast allen NASsteht Zyxels NSA325 (Preis: 145 € ohne Festplatten) auch als Druckerserver zur Verfügung. Noch selten: Wer eine USB-3.0-Festplatte besitzt, findet an einem der drei USB-Ports Anschluss. Die beiden anderen erfüllen den 2.0-Standard.

Messwerte: Zyxel gibt Gas

Mit 42 MB/s beim Schreiben und 51 MB/s beim Lesen im Raid-1-Betrieb gehört die NSA325 zu den schnelleren Kandidaten im Test.

Fazit: Schnell und günstig

Schneller, günstiger und gut ausgestatteter Dateiserver fürs Heimnetzwerk.

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