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Testbericht LG Optimus F5 im Test

von
LG Optimus F5
Labortest
80,2 %
LG P875 Optimus F5
Smartphones
Pro
  • einfache Bedienung
  • viele Personalisierungsmöglichkeiten
  • sehr gute Ausdauerwerte
  • brillantes Display
  • Lautstärketaste dient als Fotoauslöser
  • Datenverkehr über LTE und HSPA+
  • erweiterbarer Speicher, 5 GB intern
Contra
  • einfache Optik
  • kein Fotolicht
  • kein UKW-Radio
  • Sende- und Empfangsqualität schlecht
Fazit

Im Test zeigt sich das LG Optimus F5 als solides MIttelklasse-Smartphone mit einem echten Highlight.

Im Test zeigt sich das LG Optimus F5 als solides MIttelklasse-Smartphone mit einem echten Highlight: Dank LTE-Modul ist es rasant im Internet unterwegs.

LG gehört zu den LTE-Pionieren. Mit dem Optimus F5 für 399 Euro bringt der koreanische Hersteller jetzt ein Mittelklasse-Smartphone, das den ­zukunftsträchtigen Datenturbo an Bord hat.

Design und Verarbeitung: Kein Hingucker

Optisch zündet das Optimus F5 mit seinem etwas tristen Kunststoffgehäuse in Schwarz oder Weiß nicht gerade ein Feuerwerk an Emotionen. So etwas geht in der günstigen L-Serie noch in Ordnung, in der Mittelklasse allerdings darf man in dieser Hinsicht einfach mehr erwarten. Und dass LG richtig attraktive Smartphones bauen kann, haben die Koreaner schließlich schon mit dem Optimus G oder auch dem Nexus 4 gezeigt.

Verarbeitet ist das Optimus F5 dafür praktisch fehlerlos. Beim Druck auf den etwas rutschigen Akkudeckel können zwar leise Knarzgeräusche entstehen, aber das war’s auch schon.

In der Hand liegt das Optimus F5 gut ausba­lanciert und ermöglicht dank seiner kompakten Bauform auch die allseits beliebte Einhandbedienung: Der Nutzer erreicht mit dem Daumen auch die Eckbereiche des 4,3 Zoll großen Displays problemlos ohne umzugreifen.

Die Anzeige selbst bringt einem die Inhalte mit 540 x 960 Pixeln Auflösung näher und bietet zudem eine maximale Helligkeit von guten 339 cd/m2. Die IPS-Anzeige gefiel im Test mit knackiger Schärfe und neutraler Farbwiedergabe.

LG Optimus F5

Mit einer Dicke von 9 mm ist das LG Optimus F5 ähnlich dünn wie das HTC One oder das Samsung Galaxy S4 mini.

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Bedienung: Die Benutzeroberfläche ist top

Richtig gelungen ist auch die Benutzeroberfläche Optimus UI des Smartphones. Hier hat der Nutzer das Zepter in der Hand und kann ganz nach Gusto die sieben Startscreen-Ebenen sowie das Hauptmenü bestücken oder deren Reihenfolge ändern. Selbst die App-Icons lassen sich beim Optimus F5 bearbeiten.

Wer an derartigen Spielereien kein Interesse hat, erfreut sich einfach an der intuitiven Benutzer­führung des Optimus F5 mit ihren klaren Bezeichnungen. Überdies gibt es mit QSlide 2.0 eine Multitaskingfunktion, mit der man mehrere Apps gleichzeitig nutzen kann. Ebenfalls praktisch ist die Quick Memo genannte Notizfunktion, die  man direkt auf dem Smartphone-Display nutzen kann.

Für ein flottes Bedientempo beim Zappen mit dem Android-4.1.2-Modell sorgt die Qualcomm-Plattform MSM8960 in der Lite-Version. Diese besitzt im Optimus F5 einen Dual-Core-Prozessor mit 1,2 GHz und einen Arbeitsspeicher von 1 GB.

Die Multitasking-Funktion QSlide in Aktion.
Die Multitasking-Funktion QSlide in Aktion. ©

Ausstattung: Zahlreiche Helfer an Bord

Auch die sonstige Ausstattung kann sich sehen lassen: Neben Triband-LTE beherrscht das LG auch HSPA+, NFC und Bluetooth, an Speicher stehen dem Nutzer rund 5 GB zur freien Verfügung, die sich per Micro-SD-Karte einfach erweitern lassen. Leider lassen sich keine Apps vom internen Speicher auf die Speicherkarte verschieben.

Im Hauptmenü findet sich dann ­eine ganze Ladung nützlicher Helfer. Neben einem Aufgabenmanagement gibt es auch einen Datei­browser, eine Backup-Funktion, einen Betrachter für Office-Dokumente, ein Übersetzungsprogramm und ein Wörterbuch.
Den Unterhaltungspart übernehmen die guten Player für Musik und Video.

Marktübersicht: Smartphones und Tablets mit LTE

Es gibt zudem noch zwei Programme, um Filme zu bearbeiten. Radiohörer dagegen gehen beim Optimus F5 leer aus, denn einen UKW-Empfänger hat das LG nicht zu bieten. Schade, bei den connect-Lesern ist die Radiofunktion im Smartphone immer noch sehr beliebt. Als Entschädigung beherrscht das Optimus F5 den problemlosen Umgang mit Mediadateien per DLNA.

Die 5-Megapixel-Kamera liefert Schnappschuss-Qualität, kommt mit zahlreichen Optionen und zeichnet Videos in HD-Auflösung auf. Besonders praktisch: Die Lautstärketasten werden im Kamerabetrieb zum Auslöser. Außerdem gibt es einen Video-Editor und einen Video-Wizard, mit denen sich aus den Fotos oder Videos ein Musik­clip basteln lässt.

Die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite.
Die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. ©

Labormessungen: Ein ausgewogenes Smartphone

Unser verlagseigenes connect-Labor vermeldete aber nicht nur Positives über das Optimus F5. Während die Ausdauer mit einer typischen Laufzeit von 5:40 Stunden ebenso im grünen Bereich liegt wie die Gesprächszeit mit über 17 Stunden im GSM-Einsatz, sieht es in anderen Disziplinen leider nicht ganz so rosig aus.

So zeigten die Ergebnisse für die Sende- und Empfangsqualität lediglich durchschnittliche Werte. Diese bewegten sich im UMTS-Bereich zwar immer noch knapp über denen eines Samsung Galaxy S4, was dennoch kein berauschendes Ergebnis ist. Das gilt leider auch für die etwas leise und rauschende Akustik in Senderichtung.

Fazit: Mittelklasse-Smartphone mit LTE-Datenturbo

Insgesamt verdient sich das LG Optimus F5 die Verbalnote „gut“, denn seine Performance war ins­gesamt ausgewogen. Gravierende Mängel gab es im Test ebenso wenig zu entdecken wie Highlights.

Smartphone-Markt: LG im Marken-Check

Wer also ein bezahlbares Smartphone sucht, das den Datenturbo LTE bereits an Bord hat, der findet im neuen Optimus F5 einen inte­ressanten Kandidaten.

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Inhalt
  1. LG Optimus F5 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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