Die HiFi-Welt von AUDIO und stereoplay
Testbericht

stereoplay Praxis: Anschluss gesucht

Auf welchem Weg ein Subwoofer das ihm zugedachte Signal erhält, ist in erster Linie eine Frage der verwendeten Geräte.

image.jpg

© Archiv

Am einfachsten haben es Besitzer von AV-Receivern, die durchwegs über einen speziellen Ausgang für Subwoofer verfügen. Meist sind dies Cinchbuchsen, die mit "Sub" oder "Sub-Out" bezeichnet sind.

Gleichzeitig verfügen AV-Receiver über ein Speaker-Management, das die Zuweisung der Frequenzbereiche übernimmt. Üblich ist die Ausgabe eines Mono-Signals, das die Bassanteile aller Kanäle enthält. Der Receiver bewerkstelligt sowohl die Begrenzung des Woofers in Richtung höherer Frequenzen als auch die spiegelbildliche Abkopplung der übrigen Lautsprecher. Die Wahl der klanglich optimalen Übernahmefrequenz ist geräteabhängig.

image.jpg

© Julian Bauer

Besitzer von AV-Receivern (hier dargestellt am Beispiel des Pioneer SC LX 90) versorgen ihren Woofer einfach über die zugedachte Cinchbuchse (Pfeil).

Der im Subwoofer eingebaute regelbare Frequenzbegrenzer sollte bei Verwendung eines AV-Receivers möglichst umgangen werden. Dies geschieht (sofern vorhanden) durch die Verwendung des nicht gefilterten LFE-Eingangs (die Abkürzung steht für Low Frequency Effects) oder durch Wahl der Maximalposition der Frequenzregelung. So wird eine sinnwidrige, zweifache Filterung des Signals verhindert. Der Anwender braucht in diesem Fall am Subwoofer nur die Lautstärke einmalig einzustellen, alles andere erledigt der Receiver. Achtung: Der Woofer muss im Speakermenü aktiviert werden, sonst bleibt er stumm.

Etwas vielschichtiger ist die Sache bei Stereoverstärkern, da diese bis auf wenige Ausnahmen (siehe Test des Arcam Solo 10/08) kein Bassmanagement besitzen. In diesem Fall muss die Begrenzung des Übertragungsbereichs im Woofer erfolgen. Sofern der verwendete (Voll-) Verstärker über Vorverstärkerausgänge (Pre-Out) verfügt oder bei räumlich getrennten Vor- und Endstufen kann der Subwoofer ähnlich wie beim AV-Receiver per Cinchkabel versorgt werden, allerdings mit einer Stereostrippe. Die Bildung des Monosignals übernimmt dann der Woofer.

Alternativ kann die Speisung auch über Boxenkabel erfolgen. In diesem Fall reduziert ein Spannungsteiler im Woofer das Signal auf Vorstufenniveau, was klanglich keine Nachteile hat. Wegen des Trends zu AV-Receivern bieten jedoch nicht mehr alle Woofer Eingänge für Boxenkabel. Im Testfeld fehlen sie bei Arcam und KEF.

Mehr zum Thema

Samsung Galaxy Note 8
Samsung-Smartphone mit Dual-Kamera

87,6%
Das Samsung Galaxy Note 8 ist ein Smartphone der Superlative mit Riesen-Display und beeindruckender Leistung. Wir haben…
Samsung Galaxy Smartphone Modelle
Übersicht

Vom Einsteiger-Handy bis zum Flaggschiff: Unsere Übersicht zeigt alle Samsung Galaxy Smartphone-Modelle, die connect im Test geprüft hat.
HTC U11 Life und HTC U11 +
HTC-Smartphone-Neuheiten

HTC stellt mit dem U11 Life ein Mittelklasse-Smartphone mit Android 8 und mit dem U11+ einen 6-Zoll-Riesen vor. Wir haben beide im ersten Test.
Huawei Mate 10 Lite
Mittelklasse-Smartphone

78,4%
Das Huawei Mate 10 Lite trumpft in der Mittelklasse mit 18:9-Display und zwei Dual-Kameras auf. Wir haben das Smartphone…
Lenovo Thinkpad X1 Tablet zeichnen Bild
2-in-1-Tablet

66,4%
Lenovo bringt das Thinkpad X1 Tablet in der zweiten Auflage mit Windows 10 Pro. Wie schlägt sich das robuste 2-in1-Gerät…
Alle Testberichte
Teufel Real Blu seitlich Kopfhörer Noise Cancelling
Kabelloser Kopfhörer
Der Teufel Real Blu bietet erstaunlich viele Funktionen für 170 Euro. Überzeugt auch der Klang des kabellosen Kopfhörers im Test?
Dell Latitude 7285
Business-Convertible
87,4%
Dells Business-Convertible Latitude 7285 punktet im Tablet und im Notebook-Betrieb. Connect testet das 2-in-1-Gerät bis…
Samsung Galaxy A3 rosa
Testberichte
Alle Tests von Smartphones, Handys, Tablets, Navis, Notebooks und Ultrabooks, DECT-Telefonen und DSL-Routern in der Übersicht.