"Gefällt mir" und "Teilen"

Facebook-Datenweitergabe: Apple will User vor Tracking-Buttons schützen

Apple bestreitet, Nutzerdaten von Facebook erhalten zu haben. Nun will Apple gegen Facebooks Datensammeln mit den "Gefällt mir"- und "Teilen"-Buttons vorgehen.

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Schützen Sie Ihre persönlichen Daten.

Facebook sorgte mit der Weitergabe von Nutzerdaten an Gerätehersteller – darunter auch Apple – erneut für Aufsehen. Doch Apple widerspricht diesem Vorwurf der New York Times in einem aktuellen Radio-Interview und geht sogar noch weiter: Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC 2018 kündigte das Unternehmen an, es wolle in Zukunft das Datensammeln von Facebook über den Safari Browser verhindern.

Dass Apple von Facebook zahlreiche Informationen über die Nutzer und deren Freunde bekommen haben soll, streitet CEO Tim Cook in einem Interview mit dem US-Radiosender NPR​ ab. Dabei betont er, dass der iPhone-Hersteller von Facebook keine Nutzerdaten erhalten hat. Besonders der Vorwurf der New York Times​, der Hersteller könne beispielsweise den Beziehungsstatus der Nutzer abfragen, sei ihm fremd.

Die Datensicherheit seiner Nutzer sei dem Unternehmen schon immer wichtig gewesen. So sagte der CEO in einem Interview mit dem amerikanischen Sender CNN, Privatsphäre sei eines der wichtigsten Menschenrechte. Apple sei eine Firma, der man vertrauen könne.  

Wie genau es Apple mit dem Datenschutz nimmt, zeigte sich nun auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2018 (Event-Ticker zur Nachlese). Dort stellte Apples Senior Vice President für Software-Entwicklung, Craig Federighi, eine neue Funktion für Safari auf iPhone und Mac vor. Der Browser könne in Zukunft Webseiten mit Facebook-Buttons blocken, über die man Inhalte direkt auf Facebook teilen oder liken kann. Schließlich seien Buttons wie diese lediglich eine Möglichkeit für Facebook, das Surfverhalten seiner Nutzer genau nachzuvollziehen. Wer sich bei diesem Gedanken unwohl fühlt, könne in Zukunft über eine Abfrage entscheiden, ob er Facebooks Tracking-Elemente blocken möchte.

Spannend bleibt nun, wie bald sich die angekündigte Funktion durchsetzen kann und wie Facebook auf diesen Angriff reagieren wird.

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