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Autonome Rasenpflege für komplexe Gelände

Mit KI-Navigation und Allrad: Mammotion stellt Luba 3 vor

Mammotion hat auf der CES 2026 sein neues Mähroboter-Portfolio vorgestellt. Im Zentrum steht der Luba 3 mit KI-gestützter Navigation, Allradantrieb und hoher Geländetauglichkeit. Die Yuka-Serie bekommt ebenfalls ein Update. Die Modelle sind für private wie professionelle Anwendungen geeignet, von Stadtgärten bis zu großen Parkflächen.

Mammotion Luba 3Aktion Overlay
Der Mammotion Luba 3 ist seit dem 5. Januar 2026 ab 2.299 Euro erhältlich.
© Mammotion

Der chinesische Hersteller Mammotion hat auf der CES 2026 eine erweiterte Produktlinie autonomer Mähroboter vorgestellt. Im Fokus steht die Luba-3-Serie, die mit einem modernisierten Design und Topausstattung einen vielversprechenden Eindruck macht. Wir sind auf der CES vor Ort und geben eine erste...

Der chinesische Hersteller Mammotion hat auf der CES 2026 eine erweiterte Produktlinie autonomer Mähroboter vorgestellt. Im Fokus steht die Luba-3-Serie, die mit einem modernisierten Design und Topausstattung einen vielversprechenden Eindruck macht. Wir sind auf der CES vor Ort und geben eine erste Einschätzung.

Tri-Fusion-Navigation für präzise Orientierung

Kernkomponente des neuen Flaggschiffs Luba 3 ist die weiterentwickelte Tri-Fusion-Navigation. Diese wurde 2025 eingeführt und kombiniert die Stärken von drei Technologien: LiDAR als primäres Navigationssystem, Vision zur sofortigen Objekterkennung und RTK (Real-Time Kinematic) zur Präzisionskorrektur. Mammotion verspricht damit eine Positionierungsgenauigkeit von ± 1 Zentimeter.

Im Vergleich mit den Vorgängermodellen neu hinzugekommen sind eine 360-Grad-LiDAR-Abdeckung (die ein horizontales 360-Grad- und ein vertikales 59-Grad-LiDAR-Sichtfeld mit einer Reichweite von bis zu 100 Metern erstellt), ein verbessertes Kamerasystem mit zwei 1080p-Kameras sowie leistungsfähigere Prozessoren für die intelligente Kombination und Verarbeitung der Daten.

Lesetipp: Mammotion Luba Mini getestet: Einer der besten Mähroboter, aber...

Robuste Geländegängigkeit durch Allradantrieb

Der Luba 3 ist dank seines Allradantriebes für Hanglagen bis 80 Prozent (38,6 Grad) konzipiert. Das ist ein enormer Winkel, den kaum ein anderer Mähroboter schafft. In dieser Kategorie fährt Mammotion anderen Anbietern davon. In Kombination mit dem adaptiven Fahrwerk ist auch bei Wurzeln, Bordsteinen und unebenem Terrain eine gute Manövrierbarkeit möglich. Der Roboter hat zwei Mähteller, die ihm eine Schnittbreite von sehr breiten 40 Zentimetern geben. Er kann damit Flächen bis maximal 0,7 Hektar täglich bearbeiten.

KI-Prozessor für Echtzeitanalyse und Objekterkennung

Die zwei 1080p-Kameras ermöglichen eine stereoskopische Tiefenerkennung. Sie werden von einem leistungsfähigen KI-Chip flankiert (10 TOPS). Der Roboter kann damit laut Hersteller über 300 verschiedene Hindernisse erkennen, darunter Spielzeug, Tiere, Gartenmöbel sowie Gefälle und Poolränder.

Erweiterungen für kleinere Flächen

Ergänzend zum Flaggschiff hat Mammotion zwei Modelle für kleinere Grundstücke angekündigt:

LUBA mini 2: Mit Allradantrieb, KI-Navigation und Kantenmähsystem für Flächen bis 1.000 m². Stark: Ein neuer, seitlich positionierter Mähteller schneidet besonders nah an Mauern, Zäunen und Blumenbeeten. Erreicht wird ein Abstand von nur 2,5 Zentimetern.

YUKA mini 2: Das einzige Modell von Mammotion ohne Allradantrieb. Erhältlich mit zwei Navigationssystemen (LiDAR/Kamera oder Kamera), geeignet für Flächen bis 1.000 m². Ein "DropMow"-Modus ermöglicht eine sofortige Inbetriebnahme ohne Kartierung.

Verfügbarkeit und Preise

Der Luba ist ab dem 5. Januar 2026 in mehreren Varianten erhältlich, mit Preisen ab 2.299 Euro. Die Mini-Modelle sind ab dem gleichen Datum vorbestellbar.

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Autor: Andreas Seeger • 5.1.2026

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