Kaufberatung Netbooks

Funknetzwerk und Anschlüsse

16.7.2009 von Redaktion connect

ca. 2:30 Min
Ratgeber
  1. Guter Griff
  2. Bildschirm, Tastatur und Maus
  3. Das ideale Betriebssystem
  4. Die Akkulaufzeit
  5. Zentralprozessor und Speicher
  6. Funknetzwerk und Anschlüsse
  7. Webcam, Software, Online-Speicher
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Per WLAN surfen Sie kabellos in Netzen und tauschen Daten aus
© Screens und Fotos: connect

Drei Funktechniken sind im Moment gängig - und viele Netbooks unterstützen auch alle drei. Mit heimischen und Firmennetzen sowie öffentlich zugänglichen Netzwerken (neudeutsch: Hotspot) verbinden sich Netbooks am einfachsten per Funk (WLAN).

Zum Surfen im Internet und Austausch kleinerer Dateien reicht der etablierte Standard 802.11 b/g mit einer Brutto-Datenrate von 54 Mbit/s. Wer häufig im eigenen Netz größere Dateien transferieren will, sollte auf Netbooks mit der kommenden 300-Mbit/s-Technik achten - zu erkennen an der Bezeichnung 802.11b/g/n.

Wollen Sie über Mobilfunknetze surfen, dann haben Sie die Wahl: Ist im Netbook ein UMTS-Modem samt SIM-Karten-Schacht eingebaut, kann man das natürlich nutzen - einen entsprechenden Vertrag mit einem Mobilfunkbetreiber und die SIM-Karte vorausgesetzt.

Das Handy als Funkmodem

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Es können aber auch andere Wireless-Geräte installiert wreden
© Archiv

Haben Sie bereits ein Handy mit schneller Netzverbindung (also UMTS, EDGE oder andere) und Bluetooth-Schnittstelle, können Sie das Handy als Funkmodem verwenden - Netbook und Mobiltelefon werden in diesem Fall per Bluetooth verbandelt.

Die Bluetooth-Funkschnittstelle kann aber noch mehr: In den meisten Fällen lassen sich über sie Terminkalender oder Adressen von Handy und Netbook abgleichen, andere Daten übertragen und weitere Dienste nutzen.

Wer unterwegs immer erreichbar sein will, sollte auf Netbooks mit Bluetooth achten. Soll das unabhängig vom Handy möglich sein, ist ein integriertes UMTS-Modem Pflicht. Alternative: ein UMTS-USB-Stick wie zum Beispiel der aktuelle Web'n'walk Stick IV von T-Mobile.

Anschlüsse: USB, LAN und VGA

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Ein UMTS-Modem macht das Netbook von UMTS-Stick oder Handy unabhängig. Sie brauchen nur eine SIM-Karte
© Archiv

Netbooks sind kompakt, Platz ist also Mangelware. Dennoch: Wollen Sie mit Ihrem Mini-PC nicht auf einem digitalen Eiland - abgeschnitten von der Außenwelt - landen, sollten Sie überlegen, welche Anschlüsse unverzichtbar sind.

Standard an praktisch allen Netbooks sind zwei USB-Kontakte. Besser sind drei oder mehr - wer mit einer externen Maus, einem USB-UMTS- Stick sowie einem USB-Speicherstäbchen oder -Laufwerk arbeitet, hat auch die blockiert. In Firmennetzen und privaten Verbünden ist ein drahtgebundener Netzwerkanschluss (LAN, RJ-45-Buchse) praktisch - nicht überall kommt man per Funk ins interne Netz.

Die Bildschirme der Netbooks sind winzig; mehr als zwei Personen werden sich kaum vor dem Display drängeln wollen. Soll ein größeres Publikum eine Präsentation verfolgen können ist ein VGA-Ausgang ideal (15-polige Sub-D-Buchse).

Achten Sie darauf, welche Bildschirmauflösungen via VGA unterstützt werden - typische Präsentationsbeamer sind für 800 x 600 oder 1024 x 768 Bildpunkte geeignet, heimkinotaugliche Modelle werden idealerweise mit 1920 x 1080 Pixeln beschickt.

Kartenleser und Multimedia-Ports

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An USB-Buchsen finden auch TV-Empfänger Kontakt, Speicherkarten liest der Schacht ganz rechts
© Archiv

Per Videoprojektor kann man nicht nur dröge Tabellen, sondern auch Digitalfotos zeigen; am bequemsten geht dies, wenn das Netbook einen Schacht für gängige Karten an Bord hat. Pflicht sind SD/MMC und Memory Stick, idealerweise kennen die Leser auch die leistungsfähigeren Varianten SD-HC und Memory Stick pro.

Netbooks bieten sich für Sprach- und Videochats an. Althergebrachte Headsets wollen per konventioneller Klinkenbuchsen mit dem Netbook verbunden werden - eine für den Kopfhörer, eine fürs Mikrofon.

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Auch für einen Beamer hat es eine Buchse (mitte)
© Archiv

An die Kopfhörerbuchse lassen sich natürlich auch andere Ohrstöpsel anschließen, denn die Netbooks taugen auch als MP3-Spieler-Ersatz. Externe Aktivlautsprecher oder die Hi-Fi-Anlage docken auch an der Kopfhörerbuchse an.

Wenn der Mikrofonkontakt sich alternativ auf Quellen mit Leitungspegel (Kassettendeck, ein externes Mischpult oder andere Quellen) umschalten lässt, taugt das Netbook auch als kleiner Audiorecorder.

Hi-Fi-Aufnahmen mit einem externen Mikrofon gelingen dagegen ohne weiteres Zubehör mit Netbooks nicht (auch nicht mit Notebooks oder den Mikroeingängen an stationären Computern): Die PC-Mikro-Anschlüsse sind für Headsets optimiert - sie sind mono und sollen nur Sprache übertragen.

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