Kaufberatung Netbooks

Zentralprozessor und Speicher

16.7.2009 von Redaktion connect

ca. 1:45 Min
Ratgeber
  1. Guter Griff
  2. Bildschirm, Tastatur und Maus
  3. Das ideale Betriebssystem
  4. Die Akkulaufzeit
  5. Zentralprozessor und Speicher
  6. Funknetzwerk und Anschlüsse
  7. Webcam, Software, Online-Speicher

Potenziell bietet die Version mit 1,86 GHz Vorteile bei rechenintensiven Einsätzen - dazu gehören aufwendige Änderungen an Fotos, Videowiedergabe oder langwierige Kalkulationen im Tabellenprogramm. Das alles sind jedoch Dinge, die auf einem Netbook eher selten passieren.

Intel Atom-Prozessor
In fast allen Netbooks rechnet eine Intel- Atom-CPU
© Logo: Intel

Sobald das Netbook auf Arbeitsspeicher oder Festplatte zugreifen muss, kommt außerdem deren Geschwindigkeit sowie die des Chipsatzes in Spiel. Der Chipsatz vermittelt zwischen den Baugruppen des Computers.

In der jetzigen Marktsituation sollten Sie ein Netbook zuletzt nach Prozessor kaufen - alle anderen in diesem Artikel genannten Kriterien sind wichtiger für den Alltag und die gefühlte Leistung.

Auch in Zukunft sind in der Klasse der Mini-Rechner keine Performancesprünge zu erwarten: Fürs Jahresende verspricht Intel mit der Pine-View-CPU-Reihe ähnliche Leistungen wie mit Atom - bei niedrigerem Stromverbrauch.

Ironie der Geschichte: Die taiwanische Chipschmiede VIA hat jahrelang erfolglos versucht, Prozessoren der Atom-Klasse an den Mann zu bringen. Mit dem Netbookboom sehen die Asiaten ihre Stunde gekommen: Der aktuelle Atom-Gegner aus Taiwan heißt Nano und dürfte demnächst in Netbooks und anderen Kompakt- PCs reüssieren.

Festplatte und Speicher

SSD vs Harddisk Kaufberatung Netbooks connect
SSDs (links) sparen Strom, sind aber teuer und bieten weniger Platz als gleich große Festplatten (rechts)
© Foto: Hersteller

Netbooks speichern Daten auf einer eingebauten Festplatte. Lange definierte der Begriff ein mechanisches Laufwerk mit magnetisierbaren Scheiben und Lese-/Schreibköpfen. Seit etwa drei Jahren gibt es auch Festspeicher-Festplatten, die Solid State Discs (SSD).

Gegenüber PC und Betriebssystem verhalten sie sich wie eine herkömmliche Festplatte, tatsächlich konservieren sie die Daten auf Flash-Speicher - ähnlich wie USB-Sticks oder Speicherkarten.

SSDs brauchen weniger Strom als mechanische Festplatten, übertragen Daten aber nicht zwingend schneller und sind immer noch recht teuer. Theoretisch überstehen sie Stürze eher als klassische Platten - Ihre Daten sind im Falle eines Unfalls somit besser geschützt.

Speicherplatz

Einen Totalschaden vermeiden aber auch SSDs nicht zwingend: Wenn der Bildschirm einen Sprung bekommt oder die Hauptplatine einen Knick weg hat, ist auch das schönste Netbook nur noch Elektroschrott. Und wichtige Daten sollte man generell immer auf einem zusätzlichen Medium sichern - gegen Diebstahl schützt eine SSD nicht.

Top-Netbooks kombinieren deshalb die Vorteile beider Plattentypen: Sie bringen eine SSD (typischerweise mit 4 oder 8 GB) und eine konventionelle Festplatte mit - diese hat meist um 160 GB Speicherplatz.

Beim Arbeitsspeicher sind die meisten Netbooks auf 1 Gigabyte (GB) festgelegt - Microsoft sei Dank. Der Windows-Entwickler lizenziert Windows XP nur noch für Neurechner, deren Speicherausstattung für den (noch) aktuellen Nachfolger Vista nicht reicht.

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