Versorgung in Coronazeiten

Was bieten Marley Spoon und Tischline?

© Marley Spoon

Marley Spoon

Marley Spoon liefert nicht in alle Regionen, aber wer im Liefergebiet wohnt, muss auch auf dem Land keine Liefergebühren bezahlen.

Bestellt wird bei Marley Spoon die Kochbox im wöchentlichen Abo mit Lebensmitteln in der Menge ab 2 Personen. Nicht gut gelöst: Der Kunde muss zunächst sein Abo abschließen, bevor er zur Auswahl der Gerichte gelangt. Die Lieferzeit ist mit 7 Tagen okay, zumindest ist das planbar. Und Tag und Uhrzeit sind weitestgehend auswählbar. 

Nach Erhalt der Box waren beide Haushalte sehr positiv von der Verpackung überrascht: Wenig Müll und wiederverwendbare Verpackungen wie zum Beispiel die Kühltasche aus Schafwolle, in der Fleisch per Kühlpads kalt gehalten wurde – dafür Daumen hoch!

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Auch die Verpackung der Lebensmittel war ansprechend und, Zitat Testhaushalt 1, „wie frisch vom Tante-Emma-Laden um die Ecke“. Durch eine reichliche Auswahlmöglichkeit plus einem eigenen Geschmacksprofil ist für jeden etwas dabei. Die Rezepte sind auf einer sehr ansprechenden Karte abgedruckt und lassen sich gut nachkochen.

Vor der Lieferung kommt sogar eine Mail mit Angaben, was man zusätzlich zuhause haben sollte – etwa Pflanzenöl. Das Resultat auf dem Teller kann in Geschmack und Optik rundum überzeugen, wenn auch Marley Spoon vom Preis pro Portion am teuersten ist.

© Tischline

Tischline

Bei Tischline kann der Kunde zwischen einem Abo mit wöchentlichem oder 14-tägigem Lieferrhythmus oder einer Einzelbestellung wählen – wobei Boxen im Abo günstiger sind. Die Boxen lassen sich nach Personenanzahl und Mahlzeiten pro Woche (2 oder 3) ordern. Zudem kann man verschiedene Filter aktivieren, mit denen zum Beispiel nur glutenfreie Boxen angezeigt werden. Eine Kombi aus mehreren Filtern ist jedoch nicht möglich.

Bei der Qualität der Ware machten die Tester unterschiedliche Erfahrungen. Während Haushalt 1 in der Stadt absolut zufrieden war, auch mit der Frische aller Waren, musste der ländliche Haushalt 2 vor allem beim Salat viel wegwerfen, da dieser bereits matschig ankam. Und auch beim Fleisch gab es von Haushalt 2 Kritik, da es weder vakuumiert noch nahe den Kühlelementen im Karton verpackt war. Positiv vermerkt von beiden: Die verpackten Lebensmittel stammen alle von bekannten (u.a. Bio-) Marken. 

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Die Rezepte finden sich auch bei Tischline auf Karten, die leider ohne Bilder auskommen und manche Angaben wie z. B. die Temperaturangabe für den Backofen vermissen lassen. Im Ergebnis waren die zubereiteten Gerichte ungewöhnlich, aber lecker. Wobei Laien beim Nachkochen bei den beschriebenen Schritten  ab und an ins Stocken geraten dürften. Ein Manko hat Tischline: Die Webseite wurde von beiden Haushalten als sehr unübersichtlich und wenig nutzerfreundlich beschrieben, auch was die Einsicht in getätigte Bestellungen betrifft.

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