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Online-Shoppen: Tipps für mehr Sicherheit

Online-Shopping ist schnell, oft günstiger und in Zeiten des Coronavirus sicherer. Mit unseren Tipps bringen Sie Ihre Einkäufe sicher über die Internetbühne.

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Online-Shopping geht schnell und ist in Zeiten der Coronavirus-Pandemie mit partiellen Ausgangssperren ganz einfach sicherer und unkompliziert. Umso besser ist, dass man viele Produkte online auch noch günstiger bekommt. Denken Sie jedoch auch daran, Ihren gesamten Einkauf nicht einfach pauschal bei den großen, internationalen Online-Shops wie Amazon zu bestellen. Gerade regionale Geschäfte und kleinere Unternehmen verdienen in dieser außergewöhnlichen Lage Unterstützung! 

Doch egal, wo Sie schlussendlich online einkaufen, beim Shoppen im Netz lauern einige Fallen. Mit unseren Tipps zum sicheren Online-Shopping enttarnen sie gefälschte Produktbewertungen, betrügerische Shops, unrealistische Preise und wählen die richtige Zahlungsmethode.  

Achtung Schnäppchenfalle 

Aufpassen heißt es etwa bei Angeboten, die bei Licht besehen zu schön sind, um wahr zu sein. Einige Onlineshops sind nicht das, was sie scheinen. Deren Betreiber versuchen, ahnungslose Käufer zum Beispiel durch Kopien von echten Shops zu betrügen. Sie locken dabei meist mit hohen Rabatten, die unter dem Marktpreis des Produkts liegen. 

Sehen Sie also von Ad-hoc-Käufen ab und nutzen Sie eine der in diesem Artikel vorgestellten Preisvergleichs-Apps. Dadurch bekommen Sie ein Gefühl für den üblichen Preis. Liegt ein Angebot deutlich unter dem Durchschnitt, ist Vorsicht geboten. Nehmen Sie die Shopping-Seite danach genau unter die Lupe. Viele Schreib- und Grammatikfehler in den Texten sind kein gutes Zeichen. 

Weiterhin müssen sowohl eine Datenschutzerklärung als auch AGBs vorhanden sein. Wenn eines der Dokumente fehlt, ist von einem Kauf abzuraten. Gleiches gilt, wenn nur Vorkasse als Bezahlmethode angeboten wird. Denn hier ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass keine Ware ankommt. 

Auf Verschlüsselte Verbindung achten

Eine verschlüsselte Verbindung ist unabdingbar, wenn Sie persönliche Informationen und Bankdaten an einen Shop übermitteln wollen. Ob dies der Fall ist, erkennt man an dem „https“ zu Beginn der Internetadresse, die im Browser angezeigt wird, und an einem kleinen geschlossenen Schloss links neben der Adresszeile. Zusätzlich ist zu empfehlen, Einkäufe nicht über ein öffentliches (WLAN-)Netzwerk zu tätigen, sondern zu Hause über eine sichere Verbindung.

Genau über den Anbieter informieren 

Wenn Sie bei einem Shop einkaufen möchten, den Sie nicht kennen: Googeln Sie zunächst den Namen und suchen Sie Bewertungen sowie Erfahrungsberichte. Ausschließlich positive Bewertungen sind möglich, sollten Sie aber dennoch misstrauisch machen. 

Prüfen Sie den Standort und Inhaber der Shop-Domain, indem Sie die URL unter www.united-domains.de/whois-suche eingeben. Vergleichen Sie die Angaben mit dem Impressum des Shops, das ebenfalls viele Informationen über den Anbieter enthält. Der Firmenname muss mit Adresse und vollem Namen des Betreibers angegeben sein. 

Ob die Adresse zur Firma passt, testen Sie besser über Google Maps. Taucht unter der Anschrift eine andere Firma auf, ist etwas faul. Kontaktmöglichkeiten durch Telefonnummer und E-Mail-Adresse müssen ebenfalls vorhanden sein. Bevor Sie eine Bestellung aufgeben, sollten Sie diese zum Beispiel mit einem Anruf überprüfen. 

Wenn es sich bei dem Shop um eine GmbH, OHG, KG oder AG handelt, muss das Handelsregister samt Registernummer im Impressum stehen. Auch die Umsatzsteuernummer sollte nicht fehlen. Beide kann man zum Glück recht einfach überprüfen: Die Gültigkeit der USt.IdNr. lässt sich unter www.ust-id-pruefen.de abklopfen. Nutzen Sie für die Überprüfung der Registernummer die Suchfunktion unter www.handelsregister.de. Beim Ergebnis müssen Firmenname, Sitz und Amtsgericht mit den Angaben im Impressum übereinstimmen.

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