Mit dem Handy ans Ziel: Navi-Software, Tipps und Tricks

Test: Wayfinder Navigator 6

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Wayfinder Navigator 6: lädt die benötigten Daten übers Mobilfunknetz

Den großen Durchbruch hat Wayfinder mit seinem so genannten Off-Board-System in Deutschland noch nicht geschafft. Off-Board steht für die Speicherung der Routendaten: Das System bringt die Daten nicht auf Speicherkarte mit, sondern lädt die Routen übers Mobilfunknetz. Mit der neuen Version 6 und dem kostenlosen Stadtplan-Dienst Wayfinder Earth  stehen aber alle Zeichen auf Erfolg.

Zusammen mit einem Bluetooth-GPS-Empfänger und dem Navidienst für Deutschland kostet Wayfinder 6 moderate 179 Euro, für ganz Europa 229 Euro. Die Lizenz gilt als Flatrate - außer der Datenübertragung fallen keine weiteren Kosten an. Support für Software-Fehler ist für zwei Jahre inbegriffen, ein Update auf das künftige Wayfinder 7 nicht. Bei der tiefgreifend überarbeiteten Version Wayfinder 6 konzentriert sich alles auf die Kartendarstellung, die mit der neuen Infozeile oben und recht flüssiger, übersichtlicher Darstellung punkten kann. Leider gibt's in der Standard-Ansicht kaum Infos zur Route - die muss man sich wieder wie früher über diverse Unterseiten holen. Die Übertragung der Kartendaten sowie der Orts- und Zielinformation klappt beeindruckend gut - man könnte fast vergessen, dass es sich um eine Off-Board-Navi handelt. Allerdings dauert es bei Fehlfahrten relativ lang, bis das System die Neuberechnung anstößt. Trotzdem funktionierte das Ganze im Test anständig. Die Sprachausgabe klang allerdings etwas topfig und könnte an Präzision zulegen.

Fazit: Es gibt noch Optimierungsbedarf, ans Ziel kommt man aber auch mit dem Wayfinder recht komfortabel.

connect-Urteil: befriedigend (364 Punkte)

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